Hamburger IT-Strategietage


Aktuell von den Hamburger IT-Strategietagen 2009

CIOs auf dem Sprung

13. Februar 2009
Christiane Pütter ist Journalistin aus München. Sie schreibt über IT, Business und Wissenschaft. Zu ihren Auftraggebern zählen neben CIO und Computerwoche mehrere Corporate-Publishing-Magazine, vor allem im Bereich Banken/Versicherungen.
Nie war er so wertvoll wie heute - der Change Manager. Wie CIOs ihren Unternehmen aus der Krise in eine erfolgreiche Zukunft helfen, das ist das Thema der Hamburger IT-Strategietage. Am gestrigen Donnerstag und am heutigen Freitag diskutieren rund 550 Entscheider über den CIO 3.0.

"Die Hamburger IT-Strategietage sind der Gradmesser für die Stimmung in der Szene", sagte Uwe Jens Neumann. Der Chef von Hamburg@Work eröffnete das Branchen-Event gemeinsam mit der Kultur- und Mediensenatorin Karin von Welck. Mehr als 550 CIOs trafen sich in der Hansestadt, um über die Anforderungen in ihrem Beruf zu sprechen - gerade in Zeiten der Krise. Es sind bereits die siebten Hamburger Strategietage.

Der erste Tag zeigte: IT-ler lassen sich von der Krise "nicht kirre machen", wie es Thomas Siekmann, CIO RTL Shop, zwischen zwei Vorträgen bei einer Tasse Kaffee ausdrückte. Müssen sie auch nicht. Referenten wie Karl-Erich Probst von BMW, Guus Dekkers von Airbus und Stefanie Kemp von Vorwerk berichteten von Erfolgen und machten Mut für das neue Jahr. So unterschiedlich ihre Beispiele sein mochten - in einem Punkt waren sie alle einig, und den brachte ein Stargast aus einem ganz anderen Bereich auf den Punkt.

Christian Gansch, Musiker und Dirigent, sprach über gute Abstimmung. Seine handfesten Beispiele vom Alignment mit Pauken und Trompeten sorgten für manchen Lacher - und die Erkenntnis, dass ein Unternehmen funktionieren muss wie ein gut eingespieltes Orchester.

Gleich im Anschluss sorgte Rainer Janßen, CIO der Münchener Rück, noch einmal für Lacher, fordert er doch die "eierlegende Wollmilchsau" vom Sockel zu stoßen. Diese könne für keinen CIO ein Vorbild sein. Die Branche soll ihre Minderwertigkeitskomplexe loswerden, so Janßen.

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