SAP User Group

CIOs beklagen ahnungslose IT-Anbieter

22. September 2009
Christiane Pütter ist Journalistin aus München. Sie schreibt über IT, Business und Wissenschaft. Zu ihren Auftraggebern zählen neben CIO und Computerwoche mehrere Corporate-Publishing-Magazine, vor allem im Bereich Banken/Versicherungen.
Acht von zehn britischen CIOs haben bei Software-Problemen mehr Ahnung als der Support ihres jeweiligen Anbieters. Das behauptet zumindest die SAP UK & Ireland User Group.

Am meisten lernt man von Kollegen. Das glauben zumindest die 100 CIOs aus der SAPSAP UK & Ireland User Group, die an einer Studie über Erwartungen und Erfahrungen teilgenommen haben. Deren Ergebnisse lassen sich so zusammenfassen: Hersteller sollten mehr auf ihre Kunden hören, denn die arbeiten jeden Tag mit den Produkten. Alles zu SAP auf CIO.de

Der Chairman der Gruppe, Alan Bowling, versicherte gegenüber unserer britischen Schwesterpublikation Computerworld UK, die Beschwerden richteten sich generell gegen IT-Hersteller, nicht gegen SAP. Nichtsdestotrotz: Dass die Walldorfer eine umstrittene Erhöhung der Lizenzkosten in diesem Frühjahr änderten, verbuchen SAP User Groups als eigenen Erfolg.

Allgemein geben 85 Prozent der Befragten an, sie wünschten sich mehr Gehör bei Senior Management und Produktentwicklung. Sie würden lieber mit Entscheidern sprechen als mit Verkäufern. Ebenso viele beklagen denn auch, Anbieter brächten neue Produkte auf den Markt - und reduzierten im gleichen Zug den Support für die bisherigen - wenn das noch gar nicht nötig sei.

Britische CIOs scheinen generell nicht viel vom Hersteller-Support zu halten. 83 Prozent der IT-Entscheider sagen, dass sie sich mit den Produkten besser auskennen als der Support.

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