Gartner: IT-Ausgaben 2010

CIOs geben kaum mehr für Software aus

05. August 2009
Christiane Pütter ist Journalistin aus München. Sie schreibt über IT, Business und Wissenschaft. Zu ihren Auftraggebern zählen neben CIO und Computerwoche mehrere Corporate-Publishing-Magazine, vor allem im Bereich Banken/Versicherungen.
Weltweit gesehen geben Unternehmen im kommenden Jahr anderthalb Prozent mehr Geld für Software aus als 2009. Das berichtet der Marktforscher Gartner. Allerdings profitieren die westlichen Industrienationen nicht davon.

Anbieter von Software können aufatmen: Ab 2010 geben IT-Entscheider wieder mehr Geld aus. Das berichten die Analysten von Gartner. Die Krux an der Sache: Gartner bezieht sich auf einen weltweiten Durchschnitt - konzentriert man sich aber auf Europa und die USA, gibt es wenig Anlass zur Freude.

In Zahlen: Weltweit sollen die Ausgaben für Software im kommenden Jahr immerhin um 1,5 Prozent steigen. So lauten zumindest die Pläne von rund 1.000 befragten IT-Entscheidern.

Aber: Die Entwicklungen der einzelnen Regionen variieren beträchtlich. So rechnen die Nordamerikaner nach wie vor mit knappen Kassen - die Software-Ausgaben werden um zwei Prozent zurückgehen. In allen anderen Teilen der Welt geht es aufwärts, wenn auch in Europa kaum spürbar. Ein halbes Prozent mehr als 2009 sollte im kommenden Jahr drin sein, glauben die Befragten.

IT-Entscheider in Lateinamerika können dagegen tiefer in die Tasche greifen. Laut Gartner werden ihre Software-Budgets um 2,5 Prozent zunehmen. Für den Raum Asien/Pazifik erwarten die Analysten ein Wachstum von 4,3 Prozent.

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