Netzwerke, Compliance, Smartphones

CIOs haben Angst vor Datenklau

19. März 2010
Dr. Andreas Schaffry ist freiberuflicher IT-Fachjournalist und von 2006 bis 2015 für die CIO.de-Redaktion tätig. Die inhaltlichen Schwerpunkte seiner Berichterstattung liegen in den Bereichen ERP, Business Intelligence, CRM und SCM mit Schwerpunkt auf SAP und in der Darstellung aktueller IT-Trends wie SaaS, Cloud Computing oder Enterprise Mobility. Er schreibt insbesondere über die vielfältigen Wechselwirkungen zwischen IT und Business und die damit verbundenen Transformationsprozesse in Unternehmen.
CIOs wollen im Jahr 2010 deutlich mehr Geld für Netzwerk-Security sowie Governance, Risk and Compliance (GRC) ausgeben. Jedoch sind IT-Security-Projekte kaum in das Business integriert. Das macht sie komplex und teuer.

Unternehmen haben in der Wirtschaftskrise ihre Ausgaben für IT-Sicherheit kaum zurückgefahren. 2010 können sich CIOs sogar über steigende Budgets für den Kauf neuer Sicherheits-Technologien freuen, denn Unternehmen haben Angst vor Hackern, Datenspionage sowie Datenklau und Datenverlust.

Budgets für IT-Security steigen

42 Prozent der Unternehmen mit mehr als 1.000 Mitarbeitern rechnen damit, dass in diesem Jahr ihre Sicherheitsausgaben signifikant - das heißt um mindestens mehr als fünf Prozent - steigen. Das ist ein Kernergebnis aus der Studie "The State of Enterprise IT SecuritySecurity an Emerging Trends: 2009 to 2010" des US-Marktforschers Forrester. Alles zu Security auf CIO.de

Nur zehn Prozent der befragten Firmen erwarten, dass sie 2010 für Sicherheits-Technologien weniger Geld ausgeben als im Vorjahr. Auch 37 Prozent der kleinen und mittelständischen Firmen veranschlagen Mehrausgaben für die IT-Sicherheit, wie eine ergänzende Forrester-Studie ("The State of SMB IT Security and Emerging Trends: 2009 to 2010") herausfand.

Top-Trends: Netzwerk-Sicherheit und GRC-Projekte

Die größten Mehrausgaben erwarten die Studienteilnehmer im Bereich der Netzwerksicherheit. 40 Prozent der großen Firmen und 37 Prozent der Mittelständler gaben an, vor allem in die Absicherung ihre Unternehmensnetzwerke mehr Geld investieren zu wollen.