Sechs Outsourcing-Fehler

CIOs müssen auch mal Nein sagen

31. März 2010
Peter Ratzer ist Partner bei Deloitte. Er arbeitet dort seit 1998. Er ist auf die Beratung von CIOs bei der Entwicklung von strategischen Konzepten bis hin zur operativen Umsetzung einzelner Konzeptkomponenten fokussiert.
CIO müssen den Mut haben, sich auch gegen Outsourcing-Vorgaben des Managements zu stemmen. Bei der Umsetzung muss die IT dann auf Mitarbeiter, Betriebsrat sowie Rechtsabteilung einbeziehen. Sonst kann das Outsourcing schief gehen, meint Peter von Deloitte in seiner Kolumne.
Peter Ratzer ist Partner bei Deloitte.
Peter Ratzer ist Partner bei Deloitte.
Foto: Deloitte

Outsourcing wird immer wieder als "Allheilmittel" zur Realisierung von Kostenreduktionen gepriesen. Die Auslagerung von Unternehmensleistungen ist aber nicht automatisch vorteilsbehaftet und kann sich zum "Eigentor" entwickeln.

Dies lässt sich vor allem auf zwei Ursachen zurückführen: Zum einen kommt es vor, dass mögliche Outsourcing-Optionen im Vorfeld des eigentlichen Auslagerungsprojektes nicht angemessen analysiert und bewertet werden, zum anderen kann es bei der Umsetzung hapern.

Management-Entscheidungen hinterfragen und gegensteuern

Der Umstand, dass OutsourcingOutsourcing seit Jahren als Instrument zur Realisierung von Kostenreduktionen erfolgreich eingesetzt wird, führt bisweilen zu dessen unreflektierter Anwendung. Allzu oft und wie selbstverständlich "purzeln" Auslagerungsprojektanweisungen aus Sitzungen der Managementetagen heraus. Alles zu Outsourcing auf CIO.de

Hier ist Vorsicht geboten. Bei unzureichender Analyse kann es zu schwerwiegenden Fehlern kommen, die Verbesserungen im gewünschten Ausmaße verhindern:

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