CIO Tech Poll mit gedämpften Erwartungen

CIOs sparen bei Hardware-Ausgaben

03. Juni 2005
Von Dorothea Friedrich
Amerikanische CIOs rechnen damit, dass ihre Budgets in den kommenden zwölf Monaten deutlich weniger wachsen. Nur noch um 4,8 Prozent sollen die IT-Etats steigen. Das ist das Ergebnis des jüngsten Tech Polls unseres amerikanischen Schwestermagazins CIO. Im April gingen die IT-Manager noch von einer Erhöhung von fast acht Prozent aus. Sicherheits- und Storage-Projekte stehen auf der Ausgabenliste weiterhin ganz oben. Der Bedarf an qualifizierten Fachkräften steigt.

Die aktuellen Umfrageergebnisse für den Monat Mai zeigen ein differenziertes Bild, was die IT-Ausgaben angeht. So haben die befragten IT-Verantwortlichen in den vergangenen zwölf Monaten über ein um 6,9 Prozent höheres Budget verfügen können. Im April hatte die Steigerungsrate 5,9 Prozent betragen. Dennoch scheinen sie die Etatentwicklung für die kommenden zwölf Monate sehr viel pessimistischer als noch im Vormonat zu sehen. Statt mit einer Erhöhung von 7,9 Prozent rechnen die CIOs nur noch mit einer Steigerung von knapp fünf Prozent.

Treffen die Tech-Poll-Prognosen ein, steigen die IT-Ausgaben so wenig, wie seit November 2003 nicht mehr. (Quelle CIO, Tech Poll)
Treffen die Tech-Poll-Prognosen ein, steigen die IT-Ausgaben so wenig, wie seit November 2003 nicht mehr. (Quelle CIO, Tech Poll)

Nur noch 39 Prozent der Befragten geht überhaupt von einer Ausgabensteigerung aus. Im April waren es noch vier Prozent mehr gewesen. Dass ihre Budgets beschnitten werden, glauben inzwischen 15 Prozent, ein Prozent mehr als noch im Vormonat.

Sicherheits-Software steht auf der Investitionsliste immer noch ganz oben. 54 Prozent der CIOs wollen dafür Geld ausgeben (April: 59 Prozent). Für 47 Prozent haben Storage-Anwendungen Priorität (April: 50 Prozent).

An der Hardware wird gespart

Sparen wollen die IT-Manager offensichtlich an der Hardware. Nur noch 45 Prozent planen hierfür in den kommenden zwölf Monaten mehr Geld auszugeben. Im April waren es noch 49 Prozent. Mit sinkenden Hardware-Etats rechnen mittlerweile 21 Prozent der Befragten, im April waren es 18 Prozent.

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