Prioritäten und Trends 2010

CIOs stellen Mainframes nicht in Frage

05. November 2009
Von Nicolas Zeitler
Großrechner-Nutzer halten auch in der Wirtschaftskrise an ihrer Mainframe-Strategie fest. Die meisten Firmen wollen die Kapazität der Mainframes ausbauen. Die IT-Dinosaurier gelten nach wie vor als besonders verlässlich und sicher.

Großrechner haben in Firmen weiter ihren festen Platz. Das ist auch in diesem Jahr das Ergebnis der jährlichen Mainframe-Umfrage von BMC Software. 62 Prozent der rund 1500 weltweit befragten Nutzer sagten, ihre Großrechner-Plattform werde wachsen und auch neue Aufgaben übernehmen.

Das sind zwar drei Prozentpunkte weniger als im Vorjahr. Um diese drei Prozentpunkte stieg allerdings gleichzeitig die Zahl derer, die die Übertragung neuer Aufgaben auf Großrechner für unwahrscheinlich halten, am Mainframe aber grundsätzlich festhalten.

Die Wirtschaftskrise beeinflusst die meisten nicht in ihrer Einstellung gegenüber Großrechnern. 77 Prozent wollen an ihrer Mainframe-Strategie festhalten. Von den übrigen gab die eine Hälfte an, sie werde angesichts der Krise verstärkt auf die Geräte setzen. Die andere Hälfte will hingegen Abstand von Großrechnern nehmen.

Gut zwei Drittel der Mainframe-Nutzer brauchen künftig mehr Kapazität, weil ihr MIPS-Verbrauch steigt. Die Einheit MIPS (Million Instructions Per Second) gibt an, dass ein Prozessor eine Million Befehle in der Sekunde ausführen kann. Die MIPS-Zahl gilt als Messgröße für die Kapazität von Großrechnern.

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