Optimismus überwiegt

CIOs und CTOs stellen ein

06. März 2015
Andrea König lebt als freie Journalistin in Hamburg. Arbeiten von ihr wurden unter anderem in der Süddeutschen Zeitung und im Focus veröffentlicht, seit 2008 schreibt sie auch für CIO.de. Die Schwerpunkte Ihrer Arbeit für die CIO-Redaktion sind Themen rund um Karriere, soziale Netzwerke, die Zukunft der Arbeit und Buchtipps für Manager.
Mehr als drei Viertel der für eine Robert Half-Studie befragten IT-Verantwortlichen aus Deutschland wollen im laufenden Jahr entweder neue Mitarbeiter einstellen oder frei gewordene Stellen neu besetzen. Zu den Hauptgründen zählen neue Projekte, Wachstum und die Einführung einer Cloud-basierten Infrastruktur.

200 CIOs und CTOs in Deutschland beteiligten sich an der aktuellen Arbeitsmarktstudie des Personaldienstleisters Robert Half. Wenn ihre Aussagen repräsentativ für die Masse sind, stehen die Zeichen auf Wachstum: 45 Prozent der Umfrageteilnehmer wollen bis Mitte des Jahres zusätzliche StellenStellen in ihren IT-Abteilungen schaffen. Vor einem Jahr wollten dies nur 36 Prozent der IT-Verantwortlichen. Mehr als ein Drittel der Befragten plant für die erste Jahreshälfte, frei gewordene Stellen zu besetzen (Vorjahr 39 Prozent). Einen Stellenabbau beabsichtigen fünf Prozent der CIOs und CTOs. Alles zu Personalführung auf CIO.de

Auf das gesamte Jahr gesehen macht die Unternehmensgröße einen Unterschied bei den Einstellungsplänen der CIOs und CTOs. Während in der ersten Jahreshälfte die Einstellungspläne unabhängig von der Unternehmensgröße auf dem gleichen Niveau liegen, planen in der zweiten Jahreshälfte 2015 bislang mittlere und größere Unternehmen mehr Neueinstellungen: Dort will die Hälfte (49 bzw. 50 Prozent) zusätzliche Mitarbeiter einstellen. In kleinen Unternehmen wollen dies 36 Prozent der Umfrageteilnehmer.

Hauptgrund: neue Projekte

Gefragt nach den drei Hauptgründen für Neueinstellungen möchten Manager die Anzahl der festangestellten Mitarbeiter in ihren IT-Abteilungen am häufigsten wegen neuer Projekte und Initiativen aufstocken (57 Prozent). 38 Prozent wollen wegen erwartetem Geschäftswachstum in Deutschland rekrutieren, 34 Prozent wegen der Erschließung neuer Märkte.

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Ebenso viele CIOs und CTOs (34 Prozent) nennen als Motivation für den Personalaufbau die Einführung einer Cloud-basierten Infrastruktur, 27 Prozent planen wegen des Ausbaus ihres Produkt- und Leistungsportfolios Neueinstellungen. Jeder Fünfte führt die Themen IT-Risiko und IT-Security als Gründe für den Personalaufbau an. 13 Prozent der IT-Verantwortlichen begründen ihre Pläne mit internationalem Geschäftswachstum. Ein Jahr zuvor nannten gerade einmal halb so viele IT-Manager Sicherheitsthemen als Grund für den Personalaufbau. Die "Einführung einer Cloud-basierten Infrastruktur" tauchte ein Jahr zuvor noch nicht in den Antwortmöglichkeiten auf.

Optimistischer Blick in die Zukunft

Mehr als ein Fünftel der befragten CIOs und CTOs (22 Prozent) zeigt sich sehr zuversichtlich hinsichtlich der Wachstumsaussichten ihres eigenen Unternehmens, weitere 66 Prozent zeigen sich einigermaßen zuversichtlich. Nur zwölf Prozent der Befragten geben an, dass sie überhaupt nicht zuversichtlich sind.

Dieser überwiegende Optimismus gilt auch für die deutsche Wirtschaft: 19 Prozent der Umfrageteilnehmer sind sehr zuversichtlich, dass die deutsche Wirtschaft 2015 weiter wächst. Weitere 70 Prozent der CIOs und CTOs sind einigermaßen zuversichtlich. Lediglich jeder Zehnte zeigt sich bezüglich der Wachstumsaussichten der deutschen Wirtschaft überhaupt nicht zuversichtlich.

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