Europa stabil, USA labil

CIOs und ihre IT-Budgets: wer mehr oder weniger hat

28. April 2008
Von Alexander Galdy
Während sich europäische CIOs über ein bisschen mehr Geld für ihre Abteilung freuen dürfen, sieht es für ihre US-amerikanischen Kollegen nicht so gut aus. Sie müssen mit Kürzungen beim IT-Budget leben. Das ergab eine weltweite Umfrage des Marktforschers Gartner.
Noch hat die Finanzkrise in den USA keine Auswirkungen auf die IT-Budgets der europäischen CIOs. Sie steigen sogar überdurchnittlich.
Noch hat die Finanzkrise in den USA keine Auswirkungen auf die IT-Budgets der europäischen CIOs. Sie steigen sogar überdurchnittlich.

Weltweit gesehen bleibt das Wachstum der IT-Budgets in diesem Jahr unverändert bei 3,3 Prozent. Fast zwei Drittel der befragten CIOs berichteten, dass sich ihre Budgets für 2008 nicht geändert haben. 15 Prozent gaben eine Aufstockung an. Dabei geht es um eine Erhöhung um rund 15 Prozent.

Allerdings gibt es auch Verlierer bei den IT-Führungskräften. Fast ein Viertel muss künftig mit einer Kürzung des Budgets fertig werden. Diese beläuft sich im Durchschnitt auf zehn Prozent.

Nach Regionen aufgesplittet zeigt sich, dass CIOs aus Europa und dem Raum Asien und Pazifik eher auf der Sonnenseite stehen. Sie haben durchschnittlich mehr in der Kasse. Diese IT-Chefs spüren nach eigenen Angaben kaum etwas von der Finanzkrise in den USA. Dort müssen die Kollegen mit einem geringeren Zuwachs auskommen. Die Analysten stellten beim Wachstum einen Rückgang von 3,1 auf 2,3 Prozent fest.

Wer als CIO in seiner Abteilung Kosten einsparen muss, der versucht es vor allem bei den Betriebskosten, wie die Umfrage ergab. Investitionen werden dagegen vorwiegend bei Business IntelligenceBusiness Intelligence, bei der Unternehmens-Software, bei den Servern, beim StorageStorage und der Sicherheit getätigt. Alles zu Business Intelligence auf CIO.de Alles zu Storage auf CIO.de

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