Business Intelligence Wissen bündeln

Competence Center in fünf Schritten

21. Juli 2009
Von Christa Manta
Ob es schlicht BI-Team heißt oder technokratisch Business Intelligence Competence Center (BICC): Analysten und Beratungshäuser empfehlen Unternehmen, ihr BI-Wissen in einer zentralen Abteilung zu bündeln. Studien zeigen, dass eine zentrale BI die Qualität de BI-Anwendungen steigert und die Zufriedenheit der Benutzer erhöht. Um erfolgreich zu sein, muss eine BI-Schaltzentrale fünf wesentliche Aufgaben übernehmen.

1. Entwicklung und Konzeption: Achtung Business-Ziele

Die Zufriedenheit mit BI-Projekten steigt, wenn eine zentrale BI-Abteilung die Fäden in der Hand hält. Das zeigt eine Befragung von 271 Unternehmen, die das Würzburger Business Application Research Center (BARC) im Herbst letzten Jahres durchgeführt hat.
Die Zufriedenheit mit BI-Projekten steigt, wenn eine zentrale BI-Abteilung die Fäden in der Hand hält. Das zeigt eine Befragung von 271 Unternehmen, die das Würzburger Business Application Research Center (BARC) im Herbst letzten Jahres durchgeführt hat.
Foto: BARC


Die zentrale BI-Abteilung setzt den BI-Prozess auf oder optimiert bestehende BI-Projekte. Sie richtet das Konzept an der Gesamtstrategie des Unternehmens aus und stimmt es mit dem Unternehmenszielen ab. Sie agiert als Moderator zwischen Top-Management, den einzelnen Fachabteilungen und der Unternehmens-IT. Statt nur den kurzfristigen oder punktuellen Anforderungen einzelner Abteilungen zu genügen, begreift sie BI als Prozess, der nicht linear sondern zyklisch abläuft und immer wieder nachgebessert werden kann und muss. Sie sammelt Anforderungen und Aufgaben im BI-Prozess, strukturiert und priorisiert diese und verteilt die Kompetenzen auf die einzelnen Fachabteilungen. Das heißt, sie steuert den gesamten BI-Prozess.