Interne Sicherheitsbedrohungen

Compliance ist Top-Thema der CSOs

21. Juli 2005
Von Dorothea Friedrich
Das Thema Compliance steht bei CSOs ganz oben auf der Tagesordnung. Das drückt sich auch in wachsenden IT-Budgets aus, mit denen die Erfüllung gesetzlicher Vorgaben ermöglicht werden soll. Auch interne Sicherheitsbedrohungen durch so genanntes Social Engineering und die wachsende Komplexität ihrer Aufgaben bereiten den Chief Security Officers Kopfzerbrechen. Das hat eine Umfrage unter Teilnehmern von CSO Interchange in Chicago ergeben.

Demnach sind in diesem Jahr fast zwei Drittel der Befragten stärker mit Compliance-Fragen beschäftigt als noch im Jahr zuvor. 27 Prozent gaben an, sie seien in gleichem Maße wie 2004 mit Regelungen zur Umsetzung gesetzlicher Vorgaben belastet.

Zwei Drittel aller CSOs sind in diesem Jahr mehr mit Compliance-Anforderungen beschäftigt als 2004. (Quelle: CSO Interchange)
Zwei Drittel aller CSOs sind in diesem Jahr mehr mit Compliance-Anforderungen beschäftigt als 2004. (Quelle: CSO Interchange)

Die Compliance-Aufgaben nehmen in den Unternehmen immer mehr zu. Fast drei Viertel sagten, ihre Firma müsse inzwischen den gesetzlichen Anforderungen von mehr als fünf Gesetzen und Verordnungen gerecht werden.

Immerhin sieben Prozent gaben an, sie seien von diesem Thema nicht betroffen. Ob sie ihre IT entsprechend aufgerüstet haben oder ob ihre Firma ComplianceCompliance vernachlässigt, wurde nicht gefragt. Alles zu Compliance auf CIO.de

Risikofaktor Mensch

Spam, Viren und Würmer, Denial-of-Service- und Hackerattacken abzuwehren, gehört für CSOs inzwischen zum Alltag. Fast alle gaben an, sie seien auf solche Angriffe gut vorbereitet. 70 Prozent kritisierten allerdings, dass sie nicht rechtzeitig genug vor Cyberangriffen gewarnt würden. Bei der CSO Interchange in New York vor gut sechs Monaten war dies für rund fünf Prozent weniger ein kritischer Punkt.

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