Ärztesoftwarehersteller

Compugroup verdient wegen höherer Kosten weniger

08. Mai 2014
Die Compugroup hat wegen gestiegener Kosten für die Integration seiner jüngsten Zukäufe weniger verdient.

Der Gewinn sei im ersten Quartal auf 4,7 Millionen Euro gefallen, wie das Unternehmen am Donnerstag in Koblenz mitteilte. Im gleichen Zeitraum des Vorjahres standen noch 10,3 Millionen Euro in den Büchern.

Höhere Aufwendungen und gestiegene Personalkosten machten sich auch beim operativen Ergebnis (Ebit) bemerkbar. Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern sank auf 12,0 Millionen Euro (VJ: 15,7). Der Konzerngewinn vor Steuern, Zinsen und Abschreibungen (Ebitda) fiel auf 22,0 Millionen Euro im Vergleich zu 25,5 Millionen Euro im ersten Quartal 2013. Entsprechend ging die Ebitda-Marge von 22 Prozent auf nunmehr 18 Prozent zurück. Der Umsatz stieg dagegen um 8 Prozent auf 122,1 Millionen Euro.

Mit diesem Ergebnis blicke CompuGroup Medical auf einen durchwachsenen Jahresstart, hieß es in der Mitteilung. Während die Geschäftsbereiche Arzt- und Apothekensoftware gutes organisches Wachstum in Europa verzeichnet hätten, beeinflussten ein schwaches Ergebnis im Bereich Hospital Information Systems und signifikante Währungseinflüsse das erste Quartal negativ.

Der Vorstand bestätigte dennoch die Ziele für das laufende Geschäftsjahr: Weiterhin werde ein Umsatz von 510 bis 520 Millionen Euro und ein operatives Konzernergebnis (Ebitda) von 100 bis 110 Millionen Euro angepeilt. Positiv stimme, dass sich im ersten Quartal die Zahl der Auftragseingänge in den USA deutlich verbessert habe und um mehr als 30 Prozent über dem Vergleichszeitraum im Vorjahr liege. Auch das Projekt zur Einführung der Elektronischen Gesundheitskarte in Deutschland schreite voran. (dpa/rs)

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