CEO Elmar Degenhart

Continental würde das Apple Car bauen

10. Januar 2016
Der Autozulieferer Continental hat sich offen für eine Kooperation mit dem IT-Konzern Apple beim Bau von Autos gezeigt.
Conti-Chef Elmar Degenhart am Firmenstand auf der IAA 2015.
Conti-Chef Elmar Degenhart am Firmenstand auf der IAA 2015.
Foto: Continental

"Wenn AppleApple ein Auto bauen würde, hätten wir selbstverständlich Interesse daran, mit ihnen zu arbeiten", sagte Conti-Chef Elmar Degenhart der Süddeutschen Zeitung. Apple soll hinter den Kulissen an einem eigenen, selbstfahrenden Auto arbeiten. Experten rechnen damit, dass ein solches Produkt schon 2019 oder 2020 auf den Markt kommen könnte. Auch Google forscht an eigenen Autos. Alles zu Apple auf CIO.de

Allerdings glaubt Degenhart "nicht, dass sie im großen Stil Autos bauen werden. Die haben ein ganz anderes Interesse." Angst, dass die deutschen Traditionshersteller von neuen Anbietern aus der IT-Industrie überrollt werden könnten, hat der Manager nicht. "Das ist nicht schwarz-weiß", sagte Degenhart. "Es wird sowohl auf der IT-Seite als auch auf der Automobil-Seite Unternehmen geben, die sehr erfolgreich sind, und solche, die es nicht sind."

Entscheidend sei, dass die Autobauer umdenken und künftig verstärkt auf die Kommunikation zwischen Fahrer und Auto setzen. "Wir werden uns auf jeden Fall mit unseren Autos unterhalten", sagte der ContiConti-Chef. "Wir werden unseren Autos sogar Namen geben, und sie können auf Wunsch automatisch fahren, dies zuerst auf Autobahnen. Sie werden miteinander sowie mit der Infrastruktur kommunizieren. Das wird anders sein als heute." (dpa/rs) Top-500-Firmenprofil für Continental AG

Links zum Artikel

Thema: Apple

Top500-Firmenprofil: Continental AG

Kommentare zum Artikel

comments powered by Disqus