"Project Phire"

Corning verspricht kratzfestere Smartphone-Displays

09. Februar 2015
Dem Spezialglas-Hersteller Corning ist nach eigenen Angaben ein Durchbruch beim Schutz für Smartphone-Bildschirme gelungen.

Ein neues Material sei so kratzfest wie Saphir, aber zugleich auch so bruchsicher wie das aktuell in vielen SmartphonesSmartphones eingesetzte "Gorilla Glass" von Corning, sagte der zuständige Manager James Clappin am Freitag vor Investoren in New York. Künstlich erzeugtes Saphir ist extrem resistent gegen Kratzer und wurde deswegen in den vergangenen Jahren immer wieder als optimales Material für Handy-Displays gehandelt. Allerdings hat es auch Schwächen: Die dünnen Scheiben brechen leichter und die Produktion ist teurer und komplexer als bei Spezialglas. Es gibt nur wenige Smartphones mit Saphir auf den Bildschirmen. Alles zu Smartphones auf CIO.de

AppleApple versuchte, in großem Stil Saphir in den USA zu produzieren und wollte es laut Medienberichten auch im aktuellen iPhoneiPhone 6 einsetzen. Doch der Fertigungspartner GT Advanced konnte die Vorgaben nicht erreichen. Apple kappte nach Ausgaben von mehreren hundert Millionen Dollar die Unterstützung, GT Advanced stellte einen Insolvenzantrag. Der iPhone-Hersteller nutzt Saphir in seinem Fingerabdruck-Sensor und will auch bei der Computeruhr Apple Watch darauf zurückgreifen. Alles zu Apple auf CIO.de Alles zu iPhone auf CIO.de

Corning hatte das "Gorilla Glass" zum Start des ersten iPhone entwickelt. Saphir galt als potenzielle Bedrohung für das Geschäft des Anbieters. Das neue Corning-Material mit dem Arbeitsnamen "Project Phire" solle in diesem Jahr auf den Markt kommen, berichtete der Branchendienst "Cnet" von der Investorenversammlung. (dpa/tc)

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Themen: Apple, iPhone und Smartphones

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