Wettbewerbsdruck bei Anwendern bis 1.000 Mitarbeiter

CRM-Gewinne hinken Umsätzen hinterher

08. Dezember 2008
Von Nicolas Zeitler
Anbieter von CRM On-Demand machen immer größere Umsätze. Doch hohe Marketingausgaben drücken auf den Gewinn. Um weiter erfolgreich zu sein, müssen sie Anwendern noch besser die Vorteile von On-Demand vermitteln und für Interoperabilität sorgen.
Die Umsätze mit Lösungen für CRM On-Demand werden nach Einschätzung von Datamonitor in den kommenden Jahren stark steigen.
Die Umsätze mit Lösungen für CRM On-Demand werden nach Einschätzung von Datamonitor in den kommenden Jahren stark steigen.
Foto: Datamonitor

Jährliche Zuwachsraten von 17,7 Prozent sagen die Marktforscher von Datamonitor dem Modell CRMCRM On-Demand für die nächsten fünf Jahre voraus. In diesem Jahr sollen damit rund 1,7 Milliarden umgesetzt werden, 2013 dann sollen sich die Ausgaben auf 3,8 Milliarden belaufen. Alles zu CRM auf CIO.de

Beim On-Demand-Vertrieb werden die Programme zum Management der Kundenbeziehungen nicht beim Anwender installiert, sondern laufen auf Rechnern des Anbieters. Als Vorteile nennt Datamonitor in dem Marktbericht "On-demand CRM: From Top-lines to Bottom-lines" unter anderem die Möglichkeit für den Anbieter, Software-Fehler schnell zu beheben und Updates für alle Anwender gleichzeitig durchzuführen. Das ist deutlich günstiger als dieselben Arbeiten vor Ort bei jedem Kunden durchzuführen.

Die Nutzer solcher CRM-Lösungen profitieren davon, dass sie keine großen Investitionen für Hard- und Software tätigen müssen, sondern nur eine Nutzungsgebühr zahlen, die sich nach der Anzahl der Anwender im Unternehmen richtet.

Das On-Demand-Modell ist aus Sicht der Marktbeobachter denn auch die beste Alternative zum klassischen Lizenzkauf. Datamonitor zufolge wenden sich immer mehr Firmen dieser Art der Software-Nutzung zu. Nach einem kräftigen Anstieg sollen sich die Wachstumsraten um das Jahr 2012 auf einem stabilen Niveau einpendeln.

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