Microsoft, Mac OS, Twitter

Cyberkriminelle verlagern Angriffsziele

Christiane Pütter ist Journalistin aus München. Sie schreibt über IT, Business und Wissenschaft. Zu ihren Auftraggebern zählen neben CIO und Computerwoche mehrere Corporate-Publishing-Magazine, vor allem im Bereich Banken/Versicherungen.
Der Microsoft Internet Explorer 6 und 7 sowie die Mac OS X-Plattform standen im ersten Halbjahr 2009 im Fokus von Malware-Verbreitern. Spammer machten sich den Tod des Pop-Stars Michael Jackson zu Nutze.

Wie üblich, geht es erst einmal um’s Geld. Die wachsende Infizierung von Geldautomaten ist einer der Haupttrends, die der russische Antimalware-Hersteller Doctor Web in seinem Halbjahresreport 2009 nennt. Doch es gibt auch Entwicklungen, die Unternehmen betreffen. Zum Beispiel:

Mac OS X: Seit Beginn dieses Jahres nehmen Cyberkriminelle die Mac OS X-Plattform ins Visier. Im Januar setzen sie den Trojaner Mac.Iservice in Umlauf, wenige Wochen später Mac.DnsChange. Durch Aktivierung des Schad-Codes wurde nach User-Agent-Daten das Betriebssystem des Anwenders identifiziert, um dann entweder die Schad-Software für Mac oder Windows zu laden.

Die Autoren des Reports schreiben, die Bedrohungsszenarien für Windows und Mac OS X seien nicht vergleichbar - bisher. Das dürfte sich aber ändern.

Exploits: Erst Anfang Juli entdeckten die Antimalware-Experten eine "ernsthafte Anfälligkeit" in einer Komponente von MicrosoftMicrosoft DirectX. Diese kommt beim MS Internet Explorer 6 und 7 zum Einsatz. Die Bedrohung zielt auf alle Nutzer von Windows 2000, 2003 und XP, einschließlich aller letzten Updates und x64-Versionen. Alles zu Microsoft auf CIO.de

Zur Startseite