Leitlinien für die richtige Strategie

Dann klappt es auch mit ITIL

01. Februar 2008
Von Alexander Galdy
Auch wenn es in der öffentlichen Diskussion etwas ruhiger um die IT Infrastructure Library (ITIL) geworden ist, hat das Thema etwas abseits wieder deutlich an Fahrt gewonnen. Laut Exagon Consulting richten drei von fünf Unternehmen ein großes bis sehr großes Augenmerk auf die Verbesserung ihres IT-Service Managements (ITSM). Mit der richtigen Strategie sollte das auch hinhauen.

Lange Zeit waren die IT-Services ein Stiefkind, weil sie nicht den Glanz innovativer Technologien hatten. So das Urteil von Joachim Fremmer von Exagon. Die Berater sehen beim Thema ITILITIL vor allem in der Business-Orientierung, der StandardisierungStandardisierung der IT-Prozesse und im Benchmarking die Herausforderungen für die Praxis. Sie haben deshalb die wichtigsten Leitlinien für ITIL-Strategien definiert. Alles zu ITIL auf CIO.de Alles zu Standardisierung auf CIO.de

Business-Orientierung

Das Kernelement ist die Ausrichtung auf den Mehrwert für das Business und kann nicht aus der Service-Strategie selbst abgeleitet werden. Bei ITIL-Konzepten gilt es, eine sehr enge Verzahnung mit den marktnahen und wettbewerbsrelevanten Business-Prozessen konsequent abzubilden.

Diese Ausrichtung gehört zwar auch zu den wichtigsten Punkten der neuen Version des Regelwerks, wurde aber bei ITIL 3 nicht abschließend vollzogen. Deshalb können sich Unternehmen nicht allein darauf stützen. Sie müssen vielmehr das Modell eigenständig nach den eigenen Bedürfnissen weiterentwickeln.

Nachhaltigkeit

Die Nachhaltigkeit der strategischen Ziele müssen durch den Blick auf die Zukunft sichergestellt werden. Heute muss berücksichtigt werden, was morgen an Anforderungen auf die Firma zukommt. Projektverantwortliche müssen dafür die fachliche Diskussion über die zukünftigen Entwicklungen verfolgen. Dabei spielt die Industrialisierung der IT eine wesentliche Rolle, da sie zu einer noch stärkeren Fokussierung auf IT-Prozesse führt.

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