Home Office, Familie und Flexibilität

Das bieten gute Arbeitgeber

03. Februar 2011
Andrea König lebt als freie Journalistin in Hamburg. Arbeiten von ihr wurden unter anderem in der Süddeutschen Zeitung und im Focus veröffentlicht, seit 2008 schreibt sie auch für CIO.de. Die Schwerpunkte Ihrer Arbeit für die CIO-Redaktion sind Themen rund um Karriere, soziale Netzwerke, die Zukunft der Arbeit und Buchtipps für Manager.
Drei Viertel der Mittelständler unterstützen Arbeit aus dem Home Office. Kleine Unternehmen sind besonders stark bei Zielvereinbarungsgesprächen, größere bei der Kommunikationskultur.

Die besten Mitarbeiter fordern von ihrem Wunscharbeitgeber immer häufiger eine familienfreundliche Personalpolitik. Die "Top Job"-Studie der Universität St. Gallen zeigt, wie mittelständische Unternehmen ihren Mitarbeitern mehr Zeit für die Familie ermöglichen und so ein ausgewogenes Verhältnis zwischen Beruf und Privatem herstellen.

Drei Viertel der Arbeitgeber erlauben Arbeit im Home Office.
Drei Viertel der Arbeitgeber erlauben Arbeit im Home Office.
Foto: obs/Vodafone D2 GmbH

Wer bei einem Mittelständler arbeitet, muss längst nicht mehr seine gesamte Wochenarbeitszeit im Büro verbringen. Bei vielen Arbeitgebern können sich die Angestellten ihre Arbeitszeit mittlerweile flexibel einteilen. Drei Viertel der Arbeitgeber erlauben ihren Mitarbeitern die Arbeit von zu Hause aus, 2008 bot das nur jedes fünfte Unternehmen an.

Teilzeit und Sport

Der Trend geht zu noch mehr Flexibilität: 93 Prozent der mittelständischen Arbeitgeber bieten heute bereits Teilzeitmodelle an, zukünftig sollen es noch mehr werden. Bei Maßnahmen zur Betreuung von Kindern und Angehörigen führen die Unternehmen aus dem Osten Deutschlands: 25 Prozent unterstützen ihre Angestellten in diesem Anliegen. Im Westen Deutschlands gewähren zwölf Prozent Unterstützung für den Nachwuchs, für die Unterstützung betreuungsbedürftiger Angehöriger engagieren sich acht Prozent der mittelständischen Arbeitgeber.

Außerdem unterstützen viele Unternehmen Sportprogramme für ihre Beschäftigten. Im Schnitt unterstützen größere Mittelständler 84 Prozent ihrer Mitarbeiter bei Sportprogrammen an. In mittelgroßen und kleineren Firmen erhalten 75 beziehungsweise 44 Prozent der Angestellten diese Unterstützung. Führend waren die größeren Firmen auch bei der Kommunikationskultur: Durch Strategieworkshops, Großveranstaltungen, Firmenrundbriefe und Cafébars fördern sie den informellen Austausch der Mitarbeiter.

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