Der perfekte Laptop

Das ideale Notebook für Freiberufler

15. Juni 2012
Thomas Rau ist Ressortleiter Hardware bei der PC-WELT. Sein Spezialgebiet sind Notebooks: Seit 1998 testet er Business- und Consumer-Laptops sowie andere mobile Geräte für unsere Schwesterpublikation. Zu seinen Themenbereichen gehören außerdem WLAN und Netzwerke.
Wer selbstständig ist, benötigt ein Notebook, das als zuverlässige Arbeitsmaschine seinen Dienst tut. Wir sagen Ihnen, worauf Sie bei Ausstattung, Rechenleistung und Service achten sollten, um einen Fehlkauf zu vermeiden.

Als FreiberuflerFreiberufler ist Ihr Büro immer da, wo Sie sind: Deshalb ist ein Notebook das ideale Arbeitsgerät für Sie. Selbst mit einem großen 17-Zoll-Laptop sind Sie mobiler als mit einem PC, die Unterschiede zum stationären Rechner bei Leistung und Ausstattung werden immer geringer. Alles zu Freiberufler auf CIO.de

So groß sollte der Bildschirm sein

Welches Notebook ideal für Selbstständige ist, hängt von ihrer Tätigkeit ab. Sie bestimmt auch Größe, Gewicht und Ausstattung des Laptops: Grafiker, Architekten und Programmierer beispielsweise brauchen einen möglichst großen Bildschirm, sollten also zu einem Notebook mit 17,3-Zoll-Bildschirm greifen. Auch wenn Sie Kunden Ihre Arbeit ohne Projektor präsentieren wollen, ist ein Bildschirm mit Maxi-Format sinnvoll.

Wenn Sie häufig mit großen Tabellen oder langen Programm-Listings arbeiten, empfiehlt sich eine möglichst hohe Auflösung, also 1920 x 1080 für ein 17,3-Zoll-Notebook oder 1600 x 900 für einen 15,6-Zoll-Laptop. Dadurch sehen Sie mehr Inhalt auf dem Bildschirm. Eine hohe Display-Auflösung ist natürlich auch für Freiberufler aus der Grafik- und Videobranche wichtig. Sind Sie hier tätig, sollten Sie außerdem darauf achten, dass das Notebook-Display eine hohe Abdeckung des sRGB-Farbraums mitbringt oder sogar AdobeRGB abdeckt. Das trifft allerdings nur für wenige Spitzen-Displays in teuren Notebooks zu.

Noch ein Tipp zum Bildschirm: Darf er spiegeln oder nicht? Als Grundregel gilt: Je heller der Bildschirm leuchtet, desto fallen Reflexionen auf – bei einer Leuchtdichte von über 300 cd/qm stört eine spiegelnde Oberfläche nicht mehr so stark. Wenn Sie allerdings häufig lange am Notebook arbeiten, ist ein entspiegeltes Display auf jeden Fall angenehmer für die Augen. Oder Sie müssen sich Ihren Arbeitsplatz so einrichten, dass kein störendes Umgebungslicht auf den Laptop-Bildschirm fällt.