Start im Sommer

Das ist neu bei Microsoft Office 2010

Seine erste Berührung mit Informatik erfolgte an einem C64 samt Floppy VC 1541. Von Anfang an nutzte er diesen faszinierenden Heimcomputer nicht nur zum Daddeln, sondern auch für die Basic-Programmierung. Unter anderem half er seinen damals etwas müden Kopfrechnen-Fähigkeiten auf die Sprünge, indem er ein Programm schrieb, das immer zwei zufällig ausgewählte Zahlen zur Multiplikation stellte. Im Hintergrund lief ein Timer. Nur wenn er das Ergebnis innerhalb des vorgegebenen Zeitraums, der leider manchmal zu knapp bemessen war, richtig eintippte, bekam er einen Punkt gutgeschrieben. Seine Highscore-Ergebnisse waren durchwachsen, seine Programmierkenntnisse dafür umso besser. Der Lehrstuhl, an dem er als studentische Hilfskraft angestellt war, gehörte seinerzeit zu den Vorreitern in Sachen IT. Man übersetzte damals die griechischen Inschriften der antiken Stadt Hierapolis – heute ist dieses türkische Pamukkale bekannt durch seine Kalksinter-Terrassen. Die wissenschaftlich korrekt erfassten und kommentierten Inschriften bearbeiteten Dirscherl und Kollegen zunächst in Wordperfect. Anschließend landeten die Texte in einer Datenbank, die auf CD gepresst und für sündhaft viel Geld weltweit verkauft wurde. Über dieses epigraphische Datenbankprojekt, diverse C-Programmierereien auf Unix-Systemen und seine ersten Experimente mit Linux landete er schließlich professionell bei der IT. Seit den späten 1990-ern nutzt er Linux als Produktivsystem, seit Anfang der 2000-er Jahre ist Linux sein hauptsächliches OS. Nach vielen Jahren mit Suse Linux und Open Suse und zwischendurch Ausflügen zu Red Hat und Debian landete er bei Ubuntu und erledigt damit alle Arbeiten. Linux und C ist er bis heute treu geblieben – nach einem Ausflug zu PHP und MySQL. Mittlerweile bastelt er auch mit Arduino. Bei pcwelt.de betreut er vor allem Business-IT-Themen und hat den Auto & Technik-Bereich von Null beginnend aufgebaut. Seine Tests der Infotainmentsysteme in modernen Fahrzeugen gehören zu den ausführlichsten Tests, die man dazu überhaupt finden kann. Daneben schreibt er zudem fast täglich aktuelle Meldungen aus der IT-Welt.
Office 2010 kommt mit vielen Neuerungen wie dem durchgehend einheitlichen Look & Feel, der engen Verzahnung mit Office Web Apps und Office Mobile sowie der verbesserten Teamzusammenarbeit. Außerdem besitzt es eine integrierte Bild- und Videobearbeitung sowie Mini-Charts.
Microsoft Office 2010.
Microsoft Office 2010.

Im Sommer 2010 erscheint MicrosoftMicrosoft Office 2010. Zeitgleich mit der klassischen Desktop-Version erscheinen auch die finalen Versionen von Office Web Apps und Office Mobile 2010. Wir stellen die Neuerungen von Microsofts neuer Office-Generation für PC, Internet und SmartphonesSmartphones in Wort und Bild ausführlich vor. Alles zu Microsoft auf CIO.de Alles zu Smartphones auf CIO.de

Download und Installation von Office 2010

Sie können die deutschsprachige Betaversion von Office 2010 bei Microsoft jederzeit kostenlos herunterladen, nur ein Windows Live/Hotmail-Account ist dafür notwendig. Sollte es bei der Installation auf Ihrem PC zu Problemen kommen, so kann das unter Umständen an einer bereits vorhandenen Trialversion von Office 2007 liegen, die Sie zuvor entfernen sollten. Office 2010 Beta sollte auch auf Netbooks mit Windows XP und Intel Atom-Prozessor stabil laufen, für eine flotte Arbeitsweise empfiehlt Microsoft aber zwei Gigabyte Arbeitsspeicher. Office 2010 Beta läuft generell unter Windows 7 am schnellsten, wie Microsoft-Mitarbeiter betonen.

Die Mindest-Systemvoraussetzungen sind laut Microsoft folgende: 500-MHz-Prozessor, 256 MB RAM, 3,5 MB Festplattenspeicher. Windows XP, Vista oder Windows 7 sowie die entsprechenden Windows-Server-Produkte. Für den flotten Praxis-Einsatz ist aber deutlich besser Hardware erforderlich, auf der sicheren Seite sind Sie mit 4 GB Arbeitsspeicher, einer Dual-Core-CPU und Windows 7 als Betriebssystem.

Die Icons zu Office 2010.
Die Icons zu Office 2010.

Die Beta kann bis Oktober 2010 genutzt werden, danach müssen Sie sich eine Lizenz für Office 2010 besorgen. Obwohl es sich bei der Beta um eine Testversion handelt und Microsoft keinerlei Garantieversprechen für deren einwandfreie Funktion gibt, sollte Office 2010 Beta in der Regel absturzsicher arbeiten - im Test der PC-WELT traten jedenfalls keine Probleme auf. Dass es sich noch um eine Betaversion und nicht um das finale Release handelt, erkennen Sie vor allem daran, dass das Layout mancher Menü-Punkte noch nicht ganz perfekt gestaltet ist, die Funktionalität steht aber bereits zur Verfügung.

Auf die Frage, ob Sie die 32- oder die 64-Bit-Version installieren soll, gibt Microsoft folgende Antwort: Nur mit der 32-Bit-Version funktionieren sicher alle Addins; spielen die Addins für Sie also eine große Rolle, so sollten Sie zur 32-Bit-Version greifen. Die Addins für Office 2010 64 Bit müssen auch 64-bittig sein. Die Office 2010 Serverprodukte gibt es übrigens nur mit 64 Bit.

Tipp: Um die Office Web Apps, also die Online-Variante von Office 2010, nutzen zu können, müssen Sie zuvor Office 2010 Beta installieren. Mehr dazu erfahren Sie im Abschnitt zu Office Web Apps.

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