Consultant-News


Automatisieren und Innovieren

Das Mantra indischer IT-Dienstleister

Heinrich Vaske ist Chefredakteur der COMPUTERWOCHE und verantwortlich im Sinne des Presserechts (v.i.S.d.P.). Seine wichtigste Aufgabe ist die inhaltliche Ausrichtung der Computerwoche - im Web und in der Zeitschrift. Vaske verantwortet außerdem inhaltlich die Sonderpublikationen, Social-Web-Engagements und Mobile-Produkte der COMPUTERWOCHE und moderiert Veranstaltungen. Weitere Interessen: der SV Werder Bremen, Doppelkopf und Bücher - etwa die von P.G. Woodhouse.
Jahrelang hatten indische IT-Dienstleister gegenüber ihren amerikanischen und europäischen Wettbewerbern einen handfesten Kostenvorteil. Doch der Vorsprung ist kleiner geworden.

Wer die Veränderungen im indischen Markt für IT-Outsourcing verstehen will, kommt nicht umhin, sich mit dem veränderten Nachfrageverhalten zu befassen. Unternehmen beschäftigen sich heute rund um den Globus mit den Chancen und Herausforderungen der digitalen Transformationen. Die Leistungsexplosion bei Hardware und breitbandiger Internet-Infrastruktur sowie - darauf aufsetzend - neue Technologien wie Cloud ComputingCloud Computing, Big DataBig Data/Analytics, In Memory Computing oder auch App-Technologien haben für eine schier unbegrenzte Fülle an Möglichkeiten gesorgt. Alles zu Big Data auf CIO.de Alles zu Cloud Computing auf CIO.de

Das Mantra indischer Dienstleister lautet: Automatisieren und Innovieren
Das Mantra indischer Dienstleister lautet: Automatisieren und Innovieren
Foto: Spectrum Studio - Shutterstock.com

Doch die Frage, wie digital transformiert werden soll, beantwortet jede Branche und jedes Unternehmen anders. Ganze Geschäftsmodelle werden umgekrempelt, oft bleibt kein Stein auf dem anderen. Christophe Chalons, Analyst bei Pierre Audoin Consultants, nennt in einem Gastbeitrag für die CW-Schwesterpublikation "CIO.de" drei wesentliche Bereiche der Digitalisierung. Angefangen habe alles mit dem "Digital Workplace", also mit Themen wie Unified Communication & CollaborationCollaboration (UCC) und Mobility. Bei den entsprechenden Technologien sei inzwischen ein gewisser Reifegrad erreicht worden. Alles zu Collaboration auf CIO.de

Derweil habe Phase zwei begonnen - die "auf Customer Experience fokussierte digitale Transformation", so Chalons. Der Analyst zielt darauf ab, dass es heute völlig neue Möglichkeiten und Werkzeuge gibt, um die Kundenerfahrung zu verbessern - Big Data und Analytics-Tools sind dafür die geeigneten Hilfsmittel. Die meisten Menschen hinterlassen heute Spuren im Netz oder sind sogar direkt adressierbar. Ihr Verhalten und ihre Bedürfnisse lassen sich mit immer besser entwickelten ToolsTools nachverfolgen, verstehen und lenken. Voraussetzung dafür ist, dass die Kunden an allen Touchpoints komfortabel und einheitlich bedient werden. Alles zu Tools auf CIO.de

Hier stehen die meisten Unternehmen noch am Anfang - und das gilt erst recht für den dritten Bereich, für den hierzulande das Schlagwort Industrie 4.0Industrie 4.0 zu einiger Berühmtheit gelangt ist. Dabei weitet sich die Digitalisierung auf industrielle Prozesse aus: Die Cloud-gesteuerte Kommunikation von Maschinen untereinander sowie zwischen Mensch und Maschine wird Realität. So lassen sich nicht nur Fertigungsprozesse optimieren, es eröffnet sich auch eine Welt neuer "Smart Services", wenn etwa Maschinen bei Problemen selbsttätig den Kundendienst anfordern. Alles zu Industrie 4.0 auf CIO.de