Was Experten am Apple-Tablet fehlt

Das neue iPad 2 in der Kritik

04. März 2011
Moritz Jäger ist freier Autor und Journalist in München. Ihn faszinieren besonders die Themen IT-Sicherheit, Mobile und die aufstrebende Maker-Kultur rund um 3D-Druck und selbst basteln. Wenn er nicht gerade für Computerwoche, TecChannel, Heise oder ZDNet.com schreibt, findet man ihn wahlweise versunken in den Tiefen des Internets, in einem der Biergärten seiner Heimatstadt München, mit einem guten (e-)Buch in der Hand oder auf Reisen durch die Weltgeschichte.
Das neue iPad 2 nehmen Analysten und Experten mit gemischten Kommentaren auf. Es bleibt vielfach weit hinter den Erwartungen zurück, die Neuerungen seien einfach zu gering ausgefallen.
Übersicht: Die Tablets von Apple - und die kommende Konkurrenz (Daten von Anfang März 2011).
Übersicht: Die Tablets von Apple - und die kommende Konkurrenz (Daten von Anfang März 2011).
Foto: Apple, HP, RIM, Motorola, HTC

2011 wird das Jahr des iPad 2 - so hat es ein gut gelaunter Steve Jobs bei der Vorstellung des neuen Tablet-PCs ausgedrückt (Alle Details zum iPad 2 finden Sie in diesem Artikel). AppleApple hätte zahlreiche Neuerungen in das iPad 2 gebaut, so dass dieses Jahr nicht zum Jahr der Kopien verkommt, so Jobs mit einem Seitenhieb auf die Konkurrenz. Alles zu Apple auf CIO.de

Allerdings sind hier nicht alle Experten mit dem beurlaubten Apple-Chef einer Meinung. Das britische IT-Magazin The Register nennt das Gerät "iPadiPad 1.5", die Neuerungen seihen einfach zu niedrig ausgefallen. Zwar seien die Kameras, der neue Prozessor und die verbesserte Grafikleistung durchaus ansehnlich, es fehlten allerdings Funktionen wie von Apple im MacBook hoch gelobte Thunderbolt-Anschluss oder ein besseres Display. Alles zu iPad auf CIO.de

Welche Features vermisst werden

Ähnlich äußern sich die Redakteure von Gadget-Magazinen wie CrunchGear, Boy Genius Report oder Gizmodo: Sie hätten sich einen kabellosen Datenabgleich zwischen iTunes und dem Gerät gewünscht und den ausgezeichneten Retina-Bildschirm des iPhoneiPhone 4. Weitere Kritikpunkte sind der geringe Arbeitsspeicher (Apple schweigt sich aus, laut einzelnen Berichten sollen es allerdings wie beim ersten iPad lediglich 256 MByte sein), außerdem fehlenden den Journalisten ein Slot für SD-Speicherkarten sowie die Unterstützung für 4G-Netzwerke. Anders als in Europa sind diese in den USA bereits im Produktiveinsatz und werden von TabletsTablets wie dem Android-basierte Motorola Xoom direkt unterstützt. Alles zu iPhone auf CIO.de Alles zu Tablets auf CIO.de