Unstrukturierte Daten sind ein Geschäftsrisiko

Das schwarze Loch beim Informations-Management

13. November 2008
Dr. Andreas Schaffry ist freiberuflicher IT-Fachjournalist und von 2006 bis 2015 für die CIO.de-Redaktion tätig. Die inhaltlichen Schwerpunkte seiner Berichterstattung liegen in den Bereichen ERP, Business Intelligence, CRM und SCM mit Schwerpunkt auf SAP und in der Darstellung aktueller IT-Trends wie SaaS, Cloud Computing oder Enterprise Mobility. Er schreibt insbesondere über die vielfältigen Wechselwirkungen zwischen IT und Business und die damit verbundenen Transformationsprozesse in Unternehmen.
Es gibt in Unternehmen eine hohe Dunkelziffer an unstrukturierten, aber geschäftlich relevanten Daten, die sich nicht auswerten lassen. Dadurch fehlen dem Management oft wichtige Informationen für strategische Entscheidungen. Das kann die Wettbewerbsfähigkeit beeinträchtigen.

Viele CIOs und Geschäftsbereichleiter in Unternehmen profitieren dank einer integrierten Datenhaltung von einem effizienten und durchgängigen Informations-Management. Zu diesem Ergebnis kommt eine länderübergreifende Studie, die der Marktforscher Coleman Parkes Research im Auftrag von Hewlett Packard durchführte.

Genaue Informationen, bessere Geschäfte

84 Prozent aller Befragten, in Deutschland sind es 94 Prozent, gehen davon aus, dass durchgängige Daten- und Informationsflüsse die Zusammenarbeit zwischen Mitarbeitern sowie mit Kunden und Partnern verbessert und zudem redundante Datenhaltung verringert.

83 Prozent der weltweit befragten Unternehmen glauben, dass sie durch jederzeit verfügbare Informationen zu Kunden ihren Serviceabläufe verbessern, etwa in Form schnellerer Antwortzeiten.

81 Prozent der Befragten, in Deutschland sind 94 Prozent, gaben an, dass ein effizientes Informations-Management dazu beiträgt, geschäftlich relevante Daten schneller und genauer zu analysieren und die Geschäftstätigkeit besser zu überblicken.