Anschluss verpasst

Das schwierige Smartphone-Geschäft von Microsoft und Nokia

17. Juli 2014
Nokia prägte einst den Handymarkt mit, doch dann verloren die Finnen den Anschluss. Beim Vormarsch der Smartphones taten sie sich schwer. Das Google-Betriebssystem Android und das iPhone von Apple setzen dem einstigen Marktführer zu.
  • September 2010
    Stephen Elop wechselt von Microsoft an die Nokia-Spitze.

  • Februar 2011
    Nokia gibt die eigene Smartphone-Software Symbian auf. Fortan setzten die Finnen für ihre Computerhandys auf das Microsoft-System Windows Phone. Zuvor hatte Google versucht, Nokia mit ins Boot der Android-Handybauer zu holen.

  • Juni 2012
    Elop kündigt an, 10 000 Arbeitsplätze bei Nokia zu streichen.

  • Mai 2013
    Das Geschäft mit den Windows-Smartphones kommt nicht in Gang. Deren Marktanteil liegt den Marktforschern von IDC zufolge bei 3,2 Prozent. Android-Handys kommen auf 75 Prozent.

  • September 2013
    Microsoft kündigt an, das Handy-Geschäft von Nokia für 3,79 Milliarden Euro kaufen zu wollen.

  • April 2014
    Kurz vor Abschluss des Verkaufs an Microsoft steckt Nokias Handygeschäft tief in den roten Zahlen. Im ersten Quartal verlor die Sparte 347 Millionen Euro.

  • Mai 2014
    Der Verkauf der Handy-Sparte an Microsoft bringt Elop Berichten zufolge als Ex-Nokia-Chef gut 24 Millionen Euro ein.

  • Juli 2014
    Microsoft kündigt den Abbau von 18 000 Stellen an. Mit 12 500 Jabs sind vor allem die Ex-Nokianer betroffen.

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