ÖFFENTLICHE NETZSTATIONEN

Daten-Tankstellen mit

28. Januar 2002
Netzwerke und Disketten vermitteln kaum Gemeinschaftsgefühl und kein haptisches Glückserlebnis. Eine Gruppe von Designern will das mit neuartigen Interfaces ändern.

Philips Design will die Kommunikation zwischen Menschen und Maschinen vereinfachen: „Living Memory“ (LiMe) heißt das Projekt, bei dem die Nutzer in Cafés und an Bushaltestellen auf ein Datenbanksystem zugreifen und Informationen austauschen können. Die Computer-Terminals mit Touchscreen-Technik sind in Kaffeehaustische oder Litfaßsäulen integriert. Münz-große Plättchen, die so genannten Tokens, sind die Schlüssel zur Datenbank. Wer seinen Token in ein Schälchen am Terminal wirft, loggt sich in das System ein und kann dort Daten aus der Nachbarschaft sammeln oder selbst Nachrichten versenden. Infos unter: www.design.philips.com/lime.

Wer münzgroße Datenspeicher in den Café-Tisch wirft, kann Infos aus dem lokalen Netz ziehen.
Wer münzgroße Datenspeicher in den Café-Tisch wirft, kann Infos aus dem lokalen Netz ziehen.

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