Nur IT-Management bleibt übrig

Debitel will IT an T-Systems auslagern

11. Juli 2005
Von Ingo Butters
Der Stuttgarter Mobilfunkanbieter Debitel verhandelt derzeit mit T-Systems über die Auslagerung seiner IT-Abteilung. Den Plänen zufolge sollen 150 der insgesamt 200 IT-Mitarbeiter von Debitel zu T-Systems wechseln. Falls keine größeren Verzögerungen auftreten, tritt der Vertrag zum 1. Januar 2006 in Kraft.

Über das Volumen der geplanten Vereinbarung machen die beteiligten Firmen keine Angaben. Nach dem derzeitigen Stand der Gespräche werden drei Viertel der insgesamt 200 IT-Mitarbeiter von Debitel zur Stuttgarter Niederlassung von T-Systems wechseln. Ein Abbau von Arbeitsplätzen ist dabei nicht geplant. Nach Angaben von Debitel-Sprecherin Christina Schillinger soll eine Beschäftigungsgarantie für die ehemaligen Debitel-Angestellten über eine Laufzeit von zwei Jahren Bestandteil der Vereinbarung werden.

Bei Debitel wird künftig nur noch eine Kernmannschaft im IT-Bereich beschäftigt sein. Das Management-Team soll sich vor allem um die strategische Weiterentwicklung der IT des Mobilfunkanbieters kümmern. Zurzeit arbeiten die Firmen noch an Details des Outsourcing-Deals. Die Vertragsunterzeichnung ist für das Jahresende vorgesehen.

T-Systems wickelt bereits seit mehreren Jahren die gesamte Rechnungstellung für Debitel ab. Beide Unternehmen haben übrigens gemeinsame Wurzeln: Debitel und T-Systems entstanden aus der ehemaligen Daimler-Chrysler Tochter Debis.

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