Die vier Rollen des CIOs

Den Wertbeitrag der IT richtig messen

20. Februar 2008
Christiane Pütter ist Journalistin aus München. Sie schreibt über IT, Business und Wissenschaft. Zu ihren Auftraggebern zählen neben CIO und Computerwoche mehrere Corporate-Publishing-Magazine, vor allem im Bereich Banken/Versicherungen.
Techniker nannte er sich gestern, heute ist der CIO Strategie-Partner des Vorstands. Als solcher schillert er zwischen diversen Rollen - doch was auch immer er tut, er wird nicht daran vorbei kommen, den Wertbeitrag der IT unter Beweis zu stellen. Eine schwierige Aufgabe, setzt sich dieser Wertbeitrag doch aus einem Geflecht unterschiedlicher IT- und Nicht-IT-Faktoren zusammen, wie Tim Weitzel, Professor für Informations-Systeme in Dienstleistungsbereichen, erklärt. IT-Alignment sollte daher im Fokus stehen.
Der Management-Kompass in der IT nach Steria Mummert Consulting.
Der Management-Kompass in der IT nach Steria Mummert Consulting.

"Unsere Informatiker werden in den kommenden drei Jahren einen maßgeblichen Beitrag zum Umsatzwachstum leisten" - diesen Satz würden 83 Prozent von 288 Top-Managern weltweit unterschreiben, so eine Studie der Economist Intelligence Unit. Die Analysten von Steria Mummert sehen für den CIO vier Perspektiven:

1. Als "Herr oder Frau der Daten" konzentriert er sich auf die intelligente Auswertung und Verknüpfung interner und externer Informationen über Kunden und Unternehmensprozesse. Mit dieser "Wissens-Schöpfung" unterstützt er Bestandskunden-Management, Neukundengewinnung und Unternehmenssteuerung.

2. Der fachbereichsübergreifende Prozess-Spezialist vertieft die Verbindung von IT und Geschäftsprozessen, damit der Technologie-Effekt nicht durch schlecht geplante Abläufe verpufft. Für diese Rolle muss meist zusätzliches Know-how aufgebaut werden, um das Arbeiten der Fachabteilungen zu begreifen.

3. Wer sich als Projekt-Manager positionieren möchte, sollte IT-Projekte in den Fokus stellen, die einen in Euro messbaren Beitrag zum Unternehmenserfolg leisten. Das Projekt-Management kann so ausgebaut werden, dass es auch Partnern und Kunden zugute kommt.

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