Welche Fähigkeiten besonders gefragt sein werden

Der ideale IT-Mitarbeiter 2010

07. Oktober 2008
Andrea König lebt als freie Journalistin in Hamburg. Arbeiten von ihr wurden unter anderem in der Süddeutschen Zeitung und im Focus veröffentlicht, seit 2008 schreibt sie auch für CIO.de. Die Schwerpunkte Ihrer Arbeit für die CIO-Redaktion sind Themen rund um Karriere, soziale Netzwerke, die Zukunft der Arbeit und Buchtipps für Manager.
Der ITler der Zukunft soll vor Publikum sprechen können und betriebswirtschaftlich denken. Eine Gartner-Analystin, ein Berater und eine Professorin geben Ratschläge für die Job-Ausrichtung.

Schon 2010 könnte es so weit sein, dass die am heftigsten umworbenen ITler gar nicht diejenigen mit den besten Technikkenntnissen sind. Die Programmierer und Support-Mitarbeiter werden dann nämlich alle weg sein, weil ihre Jobs ausgelagert wurden. Was die IT-Abteilungen dann brauchen, sind so genannte Versatilisten, sprich Generalisten.

Sie sollten sowohl die technische als auch die unternehmerische Seite verstehen. Menschen, die IT-Pläne entwerfen und gleichzeitig umsetzen können. Und zwar so, dass die Firma davon profitiert. Zudem sollen Arbeitnehmer in der Lage sein, innerhalb der Firma und mit Kunden Kontakte pflegen können. Zu diesem Ergebnis kommen eine Gartner-Analystin, ein Berater und eine Professorin in unserer Schwesterpublikation Computerworld.com.

Dass der ITler der Zukunft diese Fähigkeiten mitbringen sollte, darin sind sich drei Forschungsgruppen einig. Aber aus welchem Grund braucht man bald nur noch Versatilisten? Das liegt unter anderem an Veränderungen im Konsumentenverhalten, einem Anstieg von Firmenfusionen, OutsourcingOutsourcing, der Verbreitung mobiler Anwendungen und der Zunahme gespeicherter Daten. Alles zu Outsourcing auf CIO.de

Hinzu kommt: Viele der 2010 besonders gefragten Fähigkeiten erwirbt man abseits der IT. Dazu zählen beispielsweise gestalterisches Talent, exzellentes mathematisches Verständnis oder die Gabe zum Sprechen vor Publikum. Fähigkeiten, die ITler heute nicht automatisch mitbringen.

Vorreiter sind Unternehmen wie GoogleGoogle, Ebay und Yahoo, die längst Mathematik- und Finanzgurus rekrutieren. Die nationale Akademie der Wissenschaften in den USA hat Lebensbereiche identifiziert, in denen technische Fertigkeiten mit artistischen kombiniert werden. Ein Beispiel dafür ist das Computerspielen. Alles zu Google auf CIO.de

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