Nur knapp jeder Dritte hat mit der Administration der dezentralen Systeme keine Probleme

Desktop-Management bereitet CIOs Kopfzerbrechen

09. Februar 2007
Christiane Pütter ist Journalistin aus München. Sie schreibt über IT, Business und Wissenschaft. Zu ihren Auftraggebern zählen neben CIO und Computerwoche mehrere Corporate-Publishing-Magazine, vor allem im Bereich Banken/Versicherungen.
Eine deutliche Mehrheit von 69 Prozent der Unternehmen hat mit dem Desktop-Management große Schwierigkeiten. Und die meisten CIOs glauben auch nicht, dass das so schnell besser wird. Das geht aus einer Umfrage des Beraters Centracon hervor.
Nur bei knapp jedem Dritten läuft die Administration der dezentralen Systeme relativ unproblematisch.
Nur bei knapp jedem Dritten läuft die Administration der dezentralen Systeme relativ unproblematisch.

28 Prozent der Studienteilnehmer formulieren es drastisch: Der Administrationsaufwand der dezentralen Systeme sei "ein großes Sorgenkind". Weitere 41 Prozent betrachten ihre Situation zwar nicht als kritisch, aber als unbefriedigend. Nur 31 Prozent halten die Administration für "relativ unproblematisch".

Die Befragten scheinen sich in ihr Schicksal zu fügen: Auf die Frage, wie sie die Chancen einschätzen, die Administration mittels neuer Technologien und Methoden zu verschlanken, erklärten sich 21 Prozent für pessimistisch. 57 Prozent glauben, dass kleine Optimierungsschritte möglich seien. Mit 22 Prozent hält nur rund jeder Fünfte deutliche Verbesserungen für denkbar.

Die Berater interpretieren die Ergebnisse dahingehend, dass beim Desktop-Management ein grundsätzliches Umdenken hin zu einer zentralen Steuerung und virtuellen Bereitstellung von Software notwendig sei.

Centracon für die Studie "Sorgenkind Desktop-Management" 338 Anwender befragt.

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