Verluste durch System-Ausfälle zu oft eine unbekannte Größe

Deutsche CIOs mit ihren Backup-Strategien zufrieden

25. Februar 2005
Von Ingo Butters
Durchaus selbstbewusst präsentieren sich die befragten IT-Verantwortlichen in einer Symantec-Studie zum Thema Backup-Strategien. Fast 90 Prozent haben demnach viel Vertrauen in ihre Lösungen zur Datensicherung. Trotzdem dauert es bei vielen Firmen mehr als vier Stunden, bis Systeme nach einem Ausfall wieder voll funktionieren.

Notebooks oder PDAs werden nur selten beim Backup berücksichtigt.

Ein schnell zugängliches, aktuelles Backup ist für Unternehmen nicht nur wichtig um die Kontinuität laufender Geschäftsprozesse gewährleisten zu können. Auch wegen Gesetzen und Vorschriften wie Basel II oder den Grundsätzen zum Datenzugriff und zur Prüfbarkeit digitaler Unterlagen (GDPdU) steht das Thema Datensicherung auf der Prioritätenliste der meisten IT-Verantwortlichen ganz oben.

Häufigkeit des System-Backups
Häufigkeit des System-Backups

So führt die große Mehrheit der Befragten (79,8 Prozent) ein tägliches Daten-Backup durch. 16 Prozent spiegeln die Daten sogar mehrmals täglich oder ständig.

Fast jedes Unternehmen (98,5 Prozent) bezieht File-, Web- und Applikationsserver in die internen Backup-Routinen ein. Bei Notebooks und Desktops liegt die Verantwortung für ein Daten-Backup allerdings bei den allermeisten Unternehmen – 83 bzw. 75 Prozent –bei den einzelnen Mitarbeitern. Nur 8,4 Prozent beziehen mobile Kleingeräte wie PDAs mit in die Backup-Strategien ein.

Ein Drittel kombiniert Tape- und Festplattensicherung

Deutlich weniger häufig als ihre Daten sichern die befragten Unternehmen ihre Systeme, etwa Betriebssysteme und Einstellungen. Ein tägliches System-Backup führen demnach nur knapp die Hälfte (47 Prozent) durch. 21 Prozent sichern ihr System einmal pro Woche, rund 13 Prozent führen hier keine regelmäßigen Backups durch.

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