Problembewusstsein bei hiesigen Anwendern ausgeprägt

Deutsche Firmen nehmen Web Threats ernst

13. August 2007
Werner Kurzlechner lebt als freier Journalist in Berlin und stellt regelmäßig Rechtsurteile vor, die Einfluss auf die tägliche Arbeit von Finanzentscheidern nehmen. Als Wirtschaftshistoriker ist er auch für Fachmagazine und Tageszeitungen jenseits der IT-Welt tätig.
Nirgendwo sind die Unternehmen gegenüber Web Threats so sensibilisiert wie hierzulande: 63 Prozent der deutschen Firmen sind sich der Gefahr bewusst, die von diesen Bedrohungen im Internet ausgeht. In Großbritannien, den USA und Japan haben laut einer Trend Micro-Studie nicht so viele Unternehmen das Problem erkannt.
In Deutschland wächst das Bewusstsein für allerlei Gefahren, die mit Web Threats einhergehen.
In Deutschland wächst das Bewusstsein für allerlei Gefahren, die mit Web Threats einhergehen.

Im Vereinigten Königreich zeigten sich 57 Prozent mit dem Problem vertraut, in den Vereinigten Staaten 54 Prozent und in Japan 43 Prozent. Für die scheinbare Ignoranz im Land der aufgehenden Sonne könnte ein Sprachproblem die Ursache sein, vermutet der Security-Anbieter Trend Micro. Der Begriff "Web Threats" sei dort kaum in Gebrauch und nur schwer zu übersetzen.

Er umfasst laut Befragung alle Bedrohungen, die von gefährlichen oder unerwünschten Aktivitäten im Web ausgehen. In der Regel sind damit Programme gemeint, die sich ohne Wissen des Anwenders auf dem Rechner installieren und beispielsweise dem Diebstahl vertraulicher Informationen dienen sollen.

Nach Viren und Trojanischen Pferden sind Web Threats inzwischen die drittgrößte Bedrohung für die IT-Sicherheit, mithin gefährlicher als Pharming, PhishingPhishing oder Spam. Alles zu Phishing auf CIO.de

Die neue Gefahr

Mehr als die Hälfte der deutschen Firmen sorgt sich wegen gefährlicher Downloads. Ebenso viele begegnen E-Mails mit größerer Wachsamkeit als früher.

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