Rentabilität und Arbeitszufriedenheit stimmen nicht

Deutsche Unternehmen sind ineffizient organisiert

16.12.2005
Von Dorothea Friedrich

Vitales China, kränkelndes Japan

Chinesische Firmen verhalten sich gegenläufig zum weltweiten Trend. 54 Prozent der Befragten haben eine gute Organisationsstruktur. In Japan sind das nur 19 Prozent.

Chinas gutes Ergebnis beruht unter anderem darauf, dass es einen überdurchschnittlich hohen Anteil an jungen Unternehmen gibt. Sie sind kleiner und dynamischer. Außerdem werden Entscheidungen schneller getroffen als bei sehr großen oder älteren Organisationen.

Energiekonzerne sind schlecht aufgestellt

Auch in den einzelnen Branchen hat die Studie Unterschiede herausgefunden. Die Versorgerindustrie hat mit 24 Prozent den geringsten Anteil an starker interner Organisation.

Auch im Gesundheitswesen (30 Prozent), der Investitionsgüterindustrie (31 Prozent) und der Hardware-Branche (32 Prozent) liegt die Zahl niedrig. Die Gründe dafür sind in langjährigen Regulierungen zu suchen. Sie haben zur Entwicklung großer Verwaltungsapparate und wenig optimaler Prozesse geführt.

Am besten schnitten der Immobiliensektor (45 Prozent), Industrie-Dienstleistungen und Nahrungs- und Genussmittel sowie der HandelHandel ab (jeweils 42 Prozent). Hier hat der große Margendruck dazu geführt, dass viele Firmen ihre interne Organisation effizienter aufgestellt haben. Top-Firmen der Branche Handel

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