Kaspersky

Deutsche Webserver verbreiten häufig Schadsoftware

14. Oktober 2013
Webserver in Deutschland sind laut dem Anti-Viren-Hersteller Kaspersky besonders häufig mit Schadprogrammen infiziert.

Bei mehr als 13 Prozent der Kaspersky-Kunden habe die Sicherheitssoftware bemerkt, dass ein Schadprogramm von einem Server in Deutschland aus auf dem Computer des Nutzers zugreifen wolle,
teilte das Unternehmen am Montag in Ingolstadt mit. Damit läge Deutschland weltweit bei infizierten Webservern auf dem dritten Platz.

Die Zahlen beziehen sich auf das dritte Quartal von Juli bis September 2013. Kaspersky veröffentlicht quartalsweise Berichte über die Gefahrenlage im Web. Im zweiten Quartal 2013 lagen die USA und Russland vor Deutschland in der Rangliste der Länder mit den meisten vireninfizierten Webseiten.

Für Kaspersky gilt "scheinbar harmloses Surfen im Web" weiter als wichtigste Gefahrenquelle für eine Infektion des Computers mit Schadsoftware. Diese könne auch unbemerkt vom Nutzer auf dem Rechner platziert werden, erklärte das russische Unternehmen. Computer seien unter anderem angreifbar, wenn Zusatzprogramme wie Flash oder Java zur Darstellung von Multimedia-Inhalten nicht auf dem neuesten Stand seien. Kaspersky registriert nach eigenen Angaben pro Tag rund 70.000 neue Auftritte von Schadprogrammen, sogenannter MalwareMalware. Alles zu Malware auf CIO.de

Im Gegensatz zu infizierten Webserver ist der Versand von Spam-Nachrichten in Deutschland weniger weit verbreitet. Hier liegt Deutschland als Ursprungsland auf Platz 16 der Kaspersky-Liste. (dpa/rs)

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