Handel und Telekommunikations-Unternehmen vorn

Deutscher IT-Outsourcing-Markt wächst deutlich

21. August 2007
Christiane Pütter ist Journalistin aus München. Sie schreibt über IT, Business und Wissenschaft. Zu ihren Auftraggebern zählen neben CIO und Computerwoche mehrere Corporate-Publishing-Magazine, vor allem im Bereich Banken/Versicherungen.
Im zweiten Quartal 2007 sind in Deutschland acht Verträge mit einem Volumen von jeweils mehr als zehn Millionen Euro abgeschlossen worden. Damit ist der Outsourcing-Markt in den vergangenen zwölf Monaten um 17 Prozent gewachsen, wie der Berater Active Sourcing meldet.
Die Outsourcing-Verträge in Deutschland nach Sparten geordnet.
Die Outsourcing-Verträge in Deutschland nach Sparten geordnet.

Sechs der acht jetzt vereinbarten Verträge sind Neuabschlüsse, die anderen beiden stellen Verlängerungen bereits bestehender Abkommen dar.

Werden die vergangenen zwölf Monate betrachtet, zählt Active Sourcing insgesamt 36 große Aufträge, das entspricht einem Volumen von 15,1 Milliarden Euro. Gegenüber der vergleichbaren Vorjahresperiode ist das ein Plus von 17 Prozent.

Im Schnitt weisen die einzelnen Deals einen Betrag von 42,7 Millionen Euro auf. An den durchschnittlichen Laufzeiten von 5,4 Jahren hat sich wenig geändert.

Outsourcing-Spitzenreiter: Industrie und Banken

Obwohl Telekommunikationsfirmen und HandelHandel im zweiten Quartal aktiver geworden sind, zeigen sich in der Zwölf-Monats-Betrachtung IndustrieIndustrie und BankenBanken als fleißigste Outsourcer. Sie repräsentieren 14 der 36 Verträge. Es folgen Handel, Telekommunikation und der Öffentliche Sektor. Top-Firmen der Branche Banken Top-Firmen der Branche Handel Top-Firmen der Branche Industrie