In den USA forcieren die Unternehmen, in Europa der Staat

Deutschland bei Open Source auf dem vierten Platz

Christiane Pütter ist Journalistin aus München. Sie schreibt über IT, Business und Wissenschaft. Zu ihren Auftraggebern zählen neben CIO und Computerwoche mehrere Corporate-Publishing-Magazine, vor allem im Bereich Banken/Versicherungen.
Beim Einsatz von quelloffener Software liegt Deutschland auf dem vierten Platz hinter den USA, Frankreich und Spanien. Während sich bei den Amerikanern die Unternehmen als Vorreiter in Sachen Open Source zeigen, sind es in Europa vor allem staatliche Stellen. Das berichtet der Anbieter Alfresco in seinem Open-Source-Barometer.

Als wichtigster Trend gilt der wachsende Vorsprung von Red Hat gegenüber Suse. Ian Howells, Chief Marketing Officer bei Alfresco, interpretiert das als Weigerung der Open SourceOpen Source Community, die Bindung von Novell an MicrosoftMicrosoft zu akzeptieren. Alles zu Microsoft auf CIO.de Alles zu Open Source auf CIO.de

Der Anbieter wollte wissen, welche Betriebssysteme die Community-Mitglieder nutzen. Mehr als jeder Zweite (52 Prozent) arbeitet mit Windows, 30 Prozent mit Linux. Mac und Unix erreichen mit drei beziehungsweise einem Prozent nur eine geringe Verbreitung.

Außerdem wurde nach Applikations-Servern gefragt. Knapp jeder Zweite (48 Prozent) arbeitet mit Tomcat, dreizehn Prozent mit JBoss Applicationsservern. Der Rest splittert sich zwischen Sun Java, BEA Weblogic, IBMIBM Websphere und anderen auf. Alles zu IBM auf CIO.de

Bei den Datenbanken liegt MySQL Community Edition mit 37 Prozent deutlich vorn. OracleOracle kommt auf zehn Prozent, während sich der Rest auf diverse Anbieter verteilt. Alles zu Oracle auf CIO.de

Das Open Source Barometer basiert auf einer Befragung von 15.000 Mitgliedern der Alfresco-Community. Das amerikanische Unternehmen hat die Studie während der Aufnahme seiner Geschäftsaktivitäten in Europa vorgestellt.

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