Studie: EDS als führender Outsourcing-Dienstleister

Deutschland fünftattraktivster Outsourcing-Standort

Werner Kurzlechner lebt als freier Journalist in Berlin und stellt regelmäßig Rechtsurteile vor, die Einfluss auf die tägliche Arbeit von Finanzentscheidern nehmen. Als Wirtschaftshistoriker ist er auch für Fachmagazine und Tageszeitungen jenseits der IT-Welt tätig.
Entscheidendes Qualitätsmerkmal von Outsourcing-Anbietern ist es mittlerweile, spezifische Kundenwünsche erfüllen zu können - also nicht die vermeintliche Gewähr, dass möglichst alles möglichst nichts kostet. Am besten gelingt das auf Unternehmensseite insgesamt den Dienstleistern von EDS - und nur vier Projekt-Standorte sind weltweit beliebter als Deutschland. Das fand die Brown-Wilson Group heraus.
In diesen Ländern realisieren Anwender am liebsten Outsourcing-Projekte.
In diesen Ländern realisieren Anwender am liebsten Outsourcing-Projekte.

Das Outsourcing-Schwarzbuch der Analysten enthält sowohl eine Landkarte als auch ein Firmen-Ranking, darüber hinaus einige zentrale Trends. Die entscheidende Frage ist jeweils die nach der geleisteten Qualität, nicht jene nach der schieren Größe.

So sticht etwa als Ergebnis für die immer gefragteren Offshoring-Regionen China und Lateinamerika heraus, dass Investitionen und Märkte zwar deutlich wachsen - dieser Trend allerdings oft nicht mit zufriedenen Kunden einhergeht.

Fast Dreiviertel der Firmen denken bei Outsourcing-Projekten immer über Indien als Option nach. Um die 70 Prozent erachten Kanada und die britischen Inseln als attraktiv. Hinter Südostasien mit den Philippinen folgt Deutschland, das sich bei 22,3 Prozent der Entscheider großer Beliebtheit erfreut.

Wegen der augenscheinlichen Dominanz Indiens fragte Brown-Wilson auch nach Alternativen zu Indien. Am häufigsten nannten die Anwender Südafrika (87,3 Prozent), Malaysia (83,4 Prozent), Argentinien (78,3 Prozent) und Costa Rica (77,5 Prozent).

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