Honorare haben 2005 um 16 Prozent zugelegt

Dickes Umsatz-Plus für IT-Freiberufler

Christiane Pütter ist Journalistin aus München. Sie schreibt über IT, Business und Wissenschaft. Zu ihren Auftraggebern zählen neben CIO und Computerwoche mehrere Corporate-Publishing-Magazine, vor allem im Bereich Banken/Versicherungen.
Mit 99.792 Euro sprengte der Durchschnitts-Jahresumsatz der IT-Freiberufler im vorigen Jahr fast die 100.000-Euro-Marke. Auch 2006 dürfte kräftig die Kasse klingeln. Das ist das Ergebnis einer Umfrage des Agenturdienstleisters Gulp.
Fast jeder dritte freie IT-Spezialist hat 2005 zwischen 80.000 und 120.000 Euro kassiert.
Fast jeder dritte freie IT-Spezialist hat 2005 zwischen 80.000 und 120.000 Euro kassiert.

32 Prozent der freiberuflichen IT-Spezialisten haben 2005 einen Betrag zwischen 80.000 und 120.000 Euro erwirtschaftet. Im Vorjahr hatten nur 22 Prozent solche Umsätze verbucht. Obwohl die Honorare im Schnitt um 16 Prozent deutlich zugelegt haben, heißt das nicht, dass alle Befragten davon profitieren konnten: Das Wachstum verteilt sich auf 53 Prozent der Studienteilnehmer.

Gulp-Sprecher Stefan Symanek gibt außerdem zu bedenken: "Die Steigerung klingt durchweg positiv, allerdings sollte man sie vor dem Hintergrund der mageren Vorjahre mit einer gewissen Nüchternheit betrachten."

Dabei stehen die Zeichen weiterhin auf Wachstum. 44 Prozent der Befragten rechnen im laufenden Jahr mit höheren Einnahmen. So optimistisch hatten sich 2005 nur 31 Prozent gezeigt.

45 Prozent mehr Anfragen zur Besetzung von IT-Projekten

Unabhängig von ihren eigenen Erwartungen gibt den freien IT-Spezialisten auch der Aufschwung des Projektmarktindexes Auftrieb. Der lag im ersten Quartal 2006 mit über 21.000 Anfragen zur Besetzung von IT-Projekten um satte 45 Prozent über dem Vorjahreswert.