Reparatur-Ranking

Die 10 häufigsten Notebook-Katastrophen

03. Januar 2011
Christiane Pütter ist Journalistin aus München. Sie schreibt über IT, Business und Wissenschaft. Zu ihren Auftraggebern zählen neben CIO und Computerwoche mehrere Corporate-Publishing-Magazine, vor allem im Bereich Banken/Versicherungen.
Runtergefallen, mit Kaffee begossen, komplett verdreckt - für Schäden an Notebooks berappen deutsche Unternehmen knapp 1,2 Milliarden Euro pro Jahr. Eine IDC-Studie listet die zehn häufigsten Unfälle auf.

300 IT-Chefs haben ausgepackt: Notebooks werden in ihren Unternehmen nicht immer pfleglich behandelt. Im Auftrag von Panasonic hat der Marktforscher IDC die Angaben der Entscheider über Reparatur-Fälle ausgewertet und eine Art Hitliste der Notebook-Katastrophen erstellt. Die Top Ten der Analyse "The business case for ruggedized PCs" lauten wie folgt:

1. Beim Tragen fallengelassen (72 Prozent),
2. mit Flüssigkeit (Kaffee, Wasser) übergossen (66 Prozent),
3. vom Schreibtisch gestürzt (55 Prozent),
4. überspannt (38 Prozent),
5. zertreten und/oder überfahren (31 Prozent),
6. verstaubt und/oder verdreckt (29 Prozent),
7. mit Gewalt und Spucke in den falschen Slot gesteckt (22 Prozent),
8. Hitze- oder Kälteschock ausgesetzt (18 Prozent),
9. in Regen oder Schnee gekommen (13 Prozent),
10. von Vibrationen erschüttert (knapp 13 Prozent).

Wer nun glaubt, es sei meistens der Außendienst schuld, irrt. Zumindest, wenn man betrachtet, welche Abteilungen Notebooks zur Reparatur einschicken. Zwar berichten 59 Prozent der Befragten, der Außendienst/Service habe kaputte Geräte eingesandt. Doch 54 Prozent nennen auch die Verwaltung.

Auf Platz drei liegt der Vertrieb mit 39 Prozent. Immerhin 34 Prozent der Studienteilnehmer erklären, die IT-Abteilung habe Schäden gemeldet. 27 Prozent führen außerdem den Kundendienst an.