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Sicherheitstipps für Online-Banking

Die 3 Online-Banking-Typen

22. August 2011
Christiane Pütter ist Journalistin aus München. Sie schreibt über IT, Business und Wissenschaft. Zu ihren Auftraggebern zählen neben CIO und Computerwoche mehrere Corporate-Publishing-Magazine, vor allem im Bereich Banken/Versicherungen.
Junge Nutzer sind kompetent, aber sorglos. Ältere sind umsichtig, aber konservativ. Sicherheitsanbieter McAfee gibt Ratschläge, auch für mobiles Online-Banking.

Daten über Daten, und am Ende war es die Zahl drei: Drei verschiedene Typen von Online-Banking-Nutzern gibt es in Deutschland. Das behauptet zumindest der Security-Spezialist McAfee. Glaubt man McAfee, beruht diese Charakteristik auf verschiedenen Studien über das Verbraucherverhalten, unter anderem von der Deutschen Bank und dem Bankenverband.

Laut McAfee trifft das Klischee von den jungen, internetaffinen Nutzern und den älteren Internet-Skeptikern zu. Generell gilt: Mit der Erfahrung wächst das Vertrauen. Der Sicherheitsanbieter schreibt: "Wer aktiv online einkauft, sucht oder sich in sozialen Netzwerken bewegt, fühlt sich auch beim Online-Banking relativ sicher."

Die Typologie der Nutzer mit den dazugehörigen Tipps lautet wie folgt:

1. Die jungen Nutzer: Kompetent, aber sorglos. Jung sind nach dieser Definition die 18- bis 24-Jährigen. Sie kennen sich technologisch gut aus, unterschätzen aber Sicherheitsrisiken. McAfee zitiert hier den kanadischen Marktforscher Javelin Strategy & Research, demzufolge 68 Prozent der sorglosen Jungen keine Antivirus-Software installiert haben.

Tipps für kompetente, aber sorglose Online-Banker:

  • Stellen Sie sicher, dass Ihr PC virenfrei ist,

  • Konzentrieren Sie sich beim Online Banking auf die Transaktionen, die Sie durchführen wollen. Das heißt auch: Antworten Sie nicht auf angebliche E-Mails von Banken (oder auf Phishing-Attacken). Betrugsversuche sind oft erfolgreich, weil Anwender ihre Log-Ins und Passwörter auf gefälschten Bank-Webseiten eingeben.