Von Einzelgängern und Möchtegerns

Die 4 Typen mobiler Mitarbeiter

10. März 2011
Thomas Pelkmann ist freier Journalist in Köln.
Erstaunlicherweise gehören Außendienstler nicht zu den Treibern von Mobility, hat Forrester herausgefunden. Mobile Möchtegerns und Einzelgängern übersehen Arbeitgeber und Anbieter noch.
Auch wenn Schreibtischarbeiter nicht danach aussehen: Sie wollen am Hype von Smartphones und Tablet-PCs teilhaben.
Auch wenn Schreibtischarbeiter nicht danach aussehen: Sie wollen am Hype von Smartphones und Tablet-PCs teilhaben.
Foto: MEV Verlag

Der Anteil mobilen Arbeitens wird kräftig ansteigen - da sind sich alle Analysten einig. Mit SAPSAP hat sich nach der Sybase-Übernahme ein richtig Großer an die Spitze der mobilen Bewegung gestellt; iPhone und -Pad sind allem Gerede von den Consumer-Devices zum Trotz auch beim Business echte Renner. Zudem denken viele große Unternehmen schon längst darüber nach, wie sie mit den "own devices" umgehen sollen, die ihre Mitarbeiter mit zur Arbeit bringen, und wie sie ihre wichtigsten Enterprise Applikationen aufs Tablet bringen. Alles zu SAP auf CIO.de

Allem Hype zum Trotz meint Forrester-Analystin Michele Pelino in der von ihr verfassten Studie The Rise Of Wannabe And Maverick Mobile Workers, dass viele IT-Verantwortliche in den Unternehmen und ebenso zahlreiche Anbieter die Nachfrage nach mobilen Lösungen nach wie vor unterschätzen. Warum das so ist? Weil sie zwei wichtige Gruppen dabei nicht auf dem Schirm haben, meint Pelino: die "mobilen Möchtegerns" und die "mobilen Einzelgänger" ("mobile wannebes" und "mobile mavericks").

Möchtegerns und Einzelgänger

Die Möchtergerns sitzen bei der Arbeit fast ausschließlich am Schreibtisch, so dass nicht nur die IT-Abteilung sie nicht als mobile Arbeiter führt. Dennoch würden es auch diese Mitarbeiter schick finden, mobile Endgeräte einsetzen zu können.

Die Einzelgänger nutzen zwar mobile Geräte für die Arbeit, klinken sich aber aus firmenweiten Beschaffungsaktionen weitgehend aus. Stattdessen kaufen sie lieber ihre eigenen Geräte und Apps.

Zusammen machen diese beiden Gruppen immerhin rund 22 Prozent aller Beschäftigten aus, hat Forrester in Umfragen herausgefunden. Bis 2015 wird ihr Anteil sogar auf 42 Prozent aller Mitarbeiter steigen. Wer auf Dauer im Mobilgeschäft Gewinne erzielen möchte, schlussfolgert Forrester, muss seine Produkte auch auf diese Zielgruppen ausrichten.

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