IT-Freiberufler für SAP und BI

Die am stärkten gesuchten IT-Skills

Thomas Pelkmann ist freier Journalist in Köln.
Über Marktlage 2011 und Aussichten für IT-Freelancer an neue Projekte zu kommen, sprachen wir mit Gerd Schorn, Direktor beim Personalvermittler Page Contracting in Düsseldorf.
Gerd Schorn, Direktor beim Personalvermittler Page Contracting in Düsseldorf.
Gerd Schorn, Direktor beim Personalvermittler Page Contracting in Düsseldorf.
Foto: Page Contracting

Page Contracting ist ein seit Anfang 2011 bestehender Geschäftsbereich der Personalvermittlung Page International, die gezielt FreiberuflerFreiberufler in eigene ProjekteProjekte vermittelt. Alles zu Freiberufler auf CIO.de Alles zu Projekte auf CIO.de

CIO.de: Herr Schorn, wie sieht der Markt für IT-Fachkräfte allgemein und für Freiberufler im speziellen aus?

Gerd Schorn: Das letzte Boomjahr hatten wir 2007, und auch 2008 war für die Branche zunächst noch ganz gut. Allerdings sank gegen Mitte des Jahres, mit Beginn der Finanzkrise, die Zahl der Projekte spürbar. 2009 war - für manche mehr, für manche weniger - ein schwieriges Jahr, aber 2010 haben viele Unternehmen erkannt, dass es doch nicht so schlimm gekommen ist, wie befürchtet. Da haben viele den Fuß von der Bremse genommen und IT-Projekte wieder aufgenommen oder neu gestartet.

In diesem Jahr haben wir das Rekordniveau von 2007 wieder erreicht. Die Nachfrage nach freiberuflichen IT-Spezialisten ist auf einem Höchststand. Kandidaten mit bestimmten und oft nachgefragten Qualifikationen sind derzeit kaum verfügbar. Da übersteigt die Nachfrage deutlich das Angebot.

CIO.de: Also ist es für Unternehmen im Moment schwieriger, an Freelancer zu kommen als umgekehrt?

Schorn: Eindeutig, ja. In der Regel haben Freiberufler derzeit zwischen ihren Projekten extrem kurze Leerlaufzeiten, wenn es nicht gleich nahtlos von einem zum nächsten geht. Im Moment können sich die Freiberufler ihre Projekte praktisch aussuchen.