Finance IT


Kompletter Prozess "ohne Papierkram"

Die Bayerische: Vertragsabschluss per Smartphone

18. Februar 2013
Christiane Pütter ist Journalistin aus München. Sie schreibt über IT, Business und Wissenschaft. Zu ihren Auftraggebern zählen neben CIO und Computerwoche mehrere Corporate-Publishing-Magazine, vor allem im Bereich Banken/Versicherungen.
Eine Unterschrift auf Papier ist nicht mehr nötig: Kunden der Bayerischen (Bayerische Beamten Versicherung) können Verträge jetzt mittels einer App per Apple- oder Android-Smartphone abschließen.
Die Bayerische mit Sitz in München sieht sich als Vorreiter in Sachen Digitalisierung.
Die Bayerische mit Sitz in München sieht sich als Vorreiter in Sachen Digitalisierung.
Foto: Die Bayerische

Die Bayerische verfügt ab sofort über eine neue App für den digitalen Vertragsabschluss von VersicherungenVersicherungen. Der komplette Vorgang von der Beratung bis zum Abschluss soll ohne Papier ablaufen, der Kunde muss kein haptisches Formular mehr unterschreiben. Angekündigt hatte das Unternehmen diese App bereits im vorigen November. Top-Firmen der Branche Versicherungen

Das Münchener Unternehmen sieht sich damit als Vorreiter. Zwar seien Kundengespräche und Information mittels mobiler Geräte üblich, dass aber der komplette Prozess "ohne Papierkram" laufe, sei einzigartig, so ein Unternehmenssprecher gegenüber cio.de.

Noch ist diese Neuerung nicht für alle Versicherungssparten möglich, die Bayerische will sie aber ausbauen. Als erste Produktgruppe hat sich die Versicherung ein komplexes Feld vorgenommen: biometrische Versicherungen. Damit sind Versicherungen gemeint, in die Risiken aus der Biografie des Kunden einfließen, etwa Kranken- und Berufsunfähigkeitsversicherungen oder bestimmte Vorsorgeprodukte. Die Datenlage ist bei solchen Produkten beispielsweise wegen nötiger Gesundheitsprüfungen nicht so einfach wie etwa bei einer Hausratversicherung.

IT-Partner der Bayerischen ist die Firma iS2 Intelligent Solution Services AG aus Marzling (bei München). Die App nennt sich Insign und soll auf Apple- und Android-Handhelds laufen.