Google, Asus, Samsung & Co.

Die besten Android-Tablets unter 300 Euro

Thomas Rau ist Ressortleiter Hardware bei der PC-WELT. Sein Spezialgebiet sind Notebooks: Seit 1998 testet er Business- und Consumer-Laptops sowie andere mobile Geräte für unsere Schwesterpublikation. Zu seinen Themenbereichen gehören außerdem WLAN und Netzwerke.
Wenn Sie oder Ihre Kunden höchstens 300 Euro für ein Tablet ausgeben wollen, haben Sie bei Android-Geräten die größte Auswahl. Wir zeigen Ihnen Geräte, die in der günstigen Preisklasse getestet wurden.
Das Lenovo Ideapad A2107A bringt ein 3G-Modul mit - selten in der 300-Euro-Klasse
Das Lenovo Ideapad A2107A bringt ein 3G-Modul mit - selten in der 300-Euro-Klasse

Bei Android haben Sie selbst in der Preisklasse unter 300 Euro eine große Auswahl. Hier finden Sie sowohl Mini-Tablets mit 7 oder 8 Zoll Bildschirmgröße wie auch 10-Zoll-Geräte. Bei Apple bekommen Sie für knapp über 300 Euro nur das 16-GB-Modell des iPad Mini mit WLAN.

Windows-Tablets starten meist erst bei 400 Euro: Es gibt allerdings immer wieder Preisaktionen bei denen Tablets mit Windows RT wie das Dell XPS 10 oder das Samsung Ativ Tab für knapp über 300 Euro zu bekommen sind.

Die Tablets der 300-Euro-Klasse reichen für die meisten Anwendungen aus - vor allem für Tablet-Grundbedürfnisse wie Surfen, Mails und Video-Wiedergabe. Allerdings fehlt den günstigen Tablets die Top-Technik, die Hersteller gerne zuerst in ihre Premium-Produkte verbauen: Die schnellsten Prozessoren oder Displays mit hoher Auflösung (Full-HD oder darüber hinaus) bekommen Sie für rund 300 Euro nicht. 3G besitzen zwar einige der günstigen Tablets – zum Beispiel das Samsung Galaxy Tab 2 7.0 oder das Lenovo Ideapad A2107A. Doch in den meisten steckt nur WLAN – und oft funkt das Modul auch nur über die belegte 2,4-GHz-Frequenz.

Auch für üppige Speicherausstattung müssen Sie meist mehr anlegen: Die meisten 300-Euro-Tablets bieten 16 GB internen Speicher – es gibt allerdings Ausnahmen wie das Samsung Galaxy Tab 2 10.1, das Sie mit WLAN und 32 GB schon für 300 Euro bekommen. Fast alle Tablets bieten aber einen Micro-SD-Kartenleser, über den Sie den Speicher erweitern können – aber nicht das Kindle Fire HD und die beiden Google-Tablets. Darüber hinaus müssen Sie auf Extras wie eine mitgelieferte Docking-Tastaturen oder einen Eingabestift verzichten. Oft sparen sich die Hersteller auch Schnittstellen-Adapter für USB und HDMI, die Sie für fünf bis zehn Euro extra erstehen müssen.

Die folgende Bildergalerie zeigt die zehn besten Android-Tablets unter 300 Euro, wie sie bei unserer Schwesterpublikation PC-Welt getestet wurden.

Zur Startseite