Microsofts Plattform für Business Intelligence

Die BI-Neuerungen beim SQL Server 2008 R2

17. März 2010
Dr. Klaus Manhart hat an der LMU München Logik/Wissenschaftstheorie studiert. Seit 1999 ist er freier Fachautor für IT und Wissenschaft und seit 2005 Lehrbeauftragter an der Uni München für Computersimulation. Schwerpunkte im Bereich IT-Journalismus sind Internet, Business-Computing, Linux und Mobilanwendungen.
Im Bereich Business Intelligence bringt der SQL Server R2 eine ganze Reihe von Neuerungen. Große Datenmengen sollen sich nun leichter und effizienter verarbeiten lassen. Weniger versierten Anwendern will Microsoft damit die Erstellung von professionellen BI-Lösungen deutlich einfacher machen.
BI-Dreigestirn: Der SQL Server 2008 R2, Office 2010 und Sharepoint 2010 bilden künftig Microsofts BI-Plattform. (Quelle: Microsoft)
BI-Dreigestirn: Der SQL Server 2008 R2, Office 2010 und Sharepoint 2010 bilden künftig Microsofts BI-Plattform. (Quelle: Microsoft)

Mit dem SQL Server 2008 R2 will MicrosoftMicrosoft den Markt für BI-Lösungen ab Anfang Mai 2010 gehörig durcheinander wirbeln. Schon die Vorgängerversionen waren mit Business Intelligence-Komponenten ausgestattet. Die Enterprise-Ausgabe von Release R2 bringt nun aber noch einmal deutliche Erweiterungen. Alles zu Microsoft auf CIO.de

So stellt sich R2 als durchgängige, integrierte BI-Plattform auf, die Data Warehousing, OLAP, Data Mining, ETL und das ReportingReporting beinhaltet. Die BI-relevanten Konzepte und ToolsTools werden damit im SQL ServerServer vereint - von der Integration von Daten aus unterschiedlichen Quellen über Datenanalysen bis zur Bereitstellung und Verteilung von Reports. Alles zu Reporting auf CIO.de Alles zu Server auf CIO.de Alles zu Tools auf CIO.de

Gleichzeitig soll der SQL Server aber nicht nur eine Plattform für hochgradig spezialisierte BI-Experten sein. Vielmehr will Microsoft mit Release R2 Business IntelligenceBusiness Intelligence für alle in die Unternehmen bringen. Die neue Version ist mit intuitiven Tools ausgestattet, die die Einsatzmöglichkeiten von BI im ganzen Unternehmen erweitern. Komplexe BI-Analysen sollen über neue SQL-Server-Technologien wie die Self Services und Excel als Client ganz normalen Unternehmens-Anwendern möglich werden. Alles zu Business Intelligence auf CIO.de

Entsprechend positioniert Microsoft den SQL-Server im BI-Umfeld nicht als isoliertes BI-Tool, sondern sieht ihn als zentralen Teil einer umfassenden Business-Intelligence Plattform. Diese BI-Plattform enthält neben dem SQL Server 2008 R2 das Mitte 2010 erscheinende Office 2010 sowie SharePoint 2010.

Während Office 2010 die neuen Client-Features für Self Service BI mitbringt - beispielsweise Adhoc-Analysen oder Reporting - wartet der SQL Server 2008 R2 mit der Server-Software dafür auf und SharePoint 2010 fungiert als Enterprise 2.0 Portal, auf dem dies alles dem Nutzer präsentiert wird.