Cloud Computing


Einstieg ins Cloud Computing

Die Dell-Strategie: weg von Hardware

05.09.2011
Von James Niccolai und
Holger Eriksdotter ist freier Journalist in Hamburg.

Als besonders Feature, dass sein Cloud-Angebot von denen der Konkurrenz unterscheidet, liefert Dell zusammen mit den Cloud-Diensten seine Managed Security Services aus, die Dell mit der Akquisition von SecureWorks im letzten Jahr erworben hat. „Diese Managed Security Services werden nicht als Add-ons verkauft sondern sind integraler Bestandteil aller Cloud-Angebote“, sagt Mark Bilger, Vice President und CTO bei Dell Services.

Beta-Phase für „Dell Cloud mit VMware vCloud Datacenter Service“ startet in den USA

Mit den neuen Cloud-Diensten will Dell vor allem große Mittelständler und Großunternehmen ansprechen. Unter der etwas schwergängigen Bezeichnung „Dell Cloud mit VMware vCloud Datacenter Service“ sollen die Cloud-Angeboten in einer Beta-Phase in den nächsten Wochen an den Start gehen. Noch im vierten Quartal dieses Jahres sollen sie in den USA allgemein verfügbar sein, ab Anfang nächsten Jahres auch in Europa und Asien.

Ebenso im nächsten Jahr will Dell ein Platform-as-a-Service-Angebot (PaaS) bereitstellen. Die PaaS-Lösung soll in zwei Varianten verfügbar sein. Eine Variante wird auf MicrosoftMicrosoft Azure basieren, die zweite auf einer Open-Source-Plattform. Ob es sich dabei um OpenStack oder Eucalyptus handeln wird, ist noch nicht entscheiden, sagt Dell-Manager Bilger. Alles zu Microsoft auf CIO.de

Dell-CTO Mark Bilger hofft, dass er die Perot-Kunden von den neuen Cloud-Services überzeugen kann: Die Migration die VMware-basierte Cloud-Architektur sollte sowohl für uns als auch für unsere Kunden zu Kosteneinsparungen führen.“
Dell-CTO Mark Bilger hofft, dass er die Perot-Kunden von den neuen Cloud-Services überzeugen kann: Die Migration die VMware-basierte Cloud-Architektur sollte sowohl für uns als auch für unsere Kunden zu Kosteneinsparungen führen.“
Foto: Dell Comp.

Das Hosting-Geschäft ist für Dell kein Neuland: Mit der Akquisition von Perot Systems im Jahre 2009 hat der Hardware-Anbieter schon einen Fuß im IT-Dienstleistungsgeschäft und macht rund eine Milliarde Umsatz mit Application-Hosting. Wenn hier Verträge auslaufen und Neuverhandlungen anstehen, hofft Dell die Perot-Kunden von den Vorzügen der neuen Cloud-Services zu überzeugen.

Drei Varianten: Pay-as-you-go, reserver und dedicated

„Eine Migration auf neue, VMware-basierte Architektur sollte sowohl für uns als auch für unsere Kunden zu Kosteneinsparungen führen“, sagt Bilger. Die Cloud-Services will Dilger in drei Varianten anbieten: „Pay-as-you-go“ mit einer Abrechnung nach virtuellen Servern; „reserver“ mit einer Garantie der Server-Verfügbarkeit und „dedicated“, wobei der Kunden dedizierte Hardware-Server nutzt. Für die beiden letzteren Varianten sind Mindestlaufzeiten von einem Jahr vorgesehen. Zu den konkreten Preisen wollte Bilger sich noch nicht äußern. Er sprach lediglich von einem „konkurrenzfähigen“ Preisniveau mit einem „geringem Aufschlag“ für die Security-Features.

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