Retail IT


Omni-Channel-Strategie & Mehr

Die Digitalisierung fordert den Handel

18. Mai 2015
Der Handel ist durch die digitale Transformation extrem gefordert. Eine Umfrage zeigt, wie groß die Sorgen sind.

Diedigitale Transformationdigitale Transformation ist in aller Munde. Betroffen sind alle Branchen, doch der HandelHandel steht unter besonderem Druck. Händler müssen eine Balance zwischen stationärem und Online-Handel finden, die Auftragsabwicklung in den Griff bekommen und dabei noch ein ansprechendes Einkaufserlebnis bieten. Insbesondere Unternehmen, die auch einen stationären Handel haben, fällt es schwer, die Prozesse sinnvoll mit denen des Online-Geschäfts zu verquicken und die Logistik zu beherrschen. Alles zu Digitalisierung auf CIO.de Top-Firmen der Branche Handel

Viel Aufwand durch Multi-Channel-Ansätze

Einer weltweiten Umfrage zufolge sehen es 35 Prozent der CEOs von Handelskonzernen als größte Herausforderung, ihre Kunden in einer "Multi-Channel-Welt" über alle Kanäle hinweg anzusprechen und zu bedienen. Kaum weniger (34 Prozent) sorgen sich um die Zukunft ihrer Ladenketten und sehen hier in den Prozessanpassungen eine besondere Herausforderung.

33 Prozent fürchten die Kosten, die entstehen, weil Kunden besondere Anforderungen an ein "Omni-Channel-Fulfillment" stellen. Erwartet werden kurzfristige Lieferungen zu kleinen Kosten, was besondere Herausforderungen an Infrastruktur und Logistik bedeutet. Das Beispiel von Amazon.com, das mit hauchdünnen Gewinnmargen operiert und dabei nicht einmal ein Ladengeschäft am Bein hat, spricht Bände.

Die drei größten Herausforderungen durch den Omni-Channel-Handel bestehen darin,

  • Kunden eine lückenlose und abgestimmte Einkaufserfahrung über alle Kanäle zu bieten,

  • sich zu überlegen, welche Rolle der stationäre Laden im Handelsprozess spielen soll, und

  • die Komplexität und die hohen Kosten in der Auftragsabwicklung (Fulfillment) in den Griff zu bekommen.

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