Deloitte-Studienergebnisse

Die Fehleinschätzungen bei In-Memory

30.09.2013
Von  und Marcel Grandpierre
Peter Ratzer ist Partner bei Deloitte. Er arbeitet dort seit 1998. Er ist auf die Beratung von CIOs bei der Entwicklung von strategischen Konzepten bis hin zur operativen Umsetzung einzelner Konzeptkomponenten fokussiert.

Fazit

IMC bietet enormes Potenzial zur Erzielung von Wettbewerbsvorteilen. Dessen Nutzung erfordert jedoch mehr als reinen Technologieeinsatz. Spezifisches Wissen ist erforderlich, um Daten und Datenanalyseprozesse effektiv zu selektieren und zu gestalten. So schätzt die Mehrheit der befragten Organisationen, dass sie nur 40 Prozent der gesammelten Daten zu Analysezwecken verwendet und nur bis zu 40 Prozent aller analytischen Prozesse direkte Vorteile aus der IMC-Beschleunigung ziehen - IMC wird somit traditionelle Systeme nicht vollständig ersetzen.

Zentrale Studienerkenntnisse:

  • Insbesondere während der Entscheidungsphase neigen Organisationen dazu, den Aufwand, der nach der Technologieauswahl anfällt, zu unterschätzen.

  • Das Potenzial, die TCO zu reduzieren, wird gravierend unterschätzt.

IMC ist ein wichtiges Element in der Zukunft, es verlangt allerdings eine klare Strategie von der Evaluierung bis zur Implementierung. Das beinhaltet unter anderem die Identifikation und Bewertung von Chancen, Entwicklung von Business Cases, Steuerung der Implementierung sowie Training und Change Management für die Piloten und den Gesamt-Roll-out.

Sind sich die Organisationen dessen bewusst und verfolgen sie eine präzise Strategie, bietet IMC ein enormes Potenzial, nicht nur bei der TCO-Reduzierung, sondern auf alle der vier Wertdimensionen: Performance, Prozessinnovation, Vereinfachung und Flexibilität.

Peter Ratzer ist Partner und Marcel Grandpierre Director bei Deloitte.

Hier finden Sie die Studie "In-Memory Computing technology. The holy grail of analytics?" zum kostenlosen Download.

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