Mobiler Zugriff noch selten

Die Fehler beim ERP-Einsatz

19. Oktober 2011
Christiane Pütter ist Journalistin aus München. Sie schreibt über IT, Business und Wissenschaft. Zu ihren Auftraggebern zählen neben CIO und Computerwoche mehrere Corporate-Publishing-Magazine, vor allem im Bereich Banken/Versicherungen.
Schulen Firmen Mitarbeiter nicht im Umgang mit ERP-Software, erfüllen sie seltener Liefertermine, der Monatsabschluss dauert länger – so eine Aberdeen-Umfrage.
Wachstumserwartungen großer Firmen und Mittelständler laut Aberdeen-Umfrage
Wachstumserwartungen großer Firmen und Mittelständler laut Aberdeen-Umfrage
Foto: Aberdeen

Die Zeichen stehen wieder auf Wachstum - zumindest erwarten Unternehmen das. Der US-Marktforscher Aberdeen fragte in der Studie "ERPERP in SME 2011" mehr als 300 international tätige Firmen nach ihren Einschätzungen für das laufende Jahr. Dabei zeigen sich insbesondere Mittelständler optimistisch. Alles zu ERP auf CIO.de

Ein paar Zahlen: Große Unternehmen (laut Aberdeen jeder ab 500 Millionen Euro Jahresumsatz) halten ein Umsatzwachstum von zehn Prozent für realistisch. Mittelständler tippen auf 14 Prozent. Große Unternehmen erwarten eine Steigerung des IT-Budgets um vier Prozent, Mittelständler um sechs Prozent. Beim Mitarbeiterstab rechnen große Firmen mit einem Plus von vier Prozent, der Mittelstand mit sieben Prozent.

Dieses Wachstum soll gemanagt werden. Laut Aberdeen rücken damit Lösungen zum Enterprise Resource Planning (ERP) in den Fokus. Unter den befragten Mittelständlern nutzen derzeit 77 Prozent eine ERP-Anwendung. Für die Analysten ist ERP damit kein Thema nur für Großkonzerne mehr.

Unabhängig von der Unternehmensgröße wollten die Analysten wissen, welche Erwartungen Entscheider an ERP stellen. Die Antworten lassen vermuten, dass die Lösungen als eine Art Super-Katalysator auf allen Gebieten wirken sollen. Die Angaben sind ziemlich unspezifisch.