Von manisch bis bockig

Die fünf Typen des mobilen Mitarbeiters

Christiane Pütter ist Journalistin aus München. Sie schreibt über IT, Business und Wissenschaft. Zu ihren Auftraggebern zählen neben CIO und Computerwoche mehrere Corporate-Publishing-Magazine, vor allem im Bereich Banken/Versicherungen.
Knapp jeder zweite mobile Worker arbeitet mindestens einen Tag pro Woche von zu Hause aus. Jeder Zehnte nie. Eine Umfrage teilt mobile Mitarbeiter in fünf Kategorien ein.

One size fits all - dieses Motto gilt nicht für mobile Mitarbeiter. Unternehmen, die ihre Belegschaft technisch ausstatten wollen, sollten nicht einfach jedem das gleiche Equipment an die Hand geben. Das geht aus einer Umfrage des Mobilitätsdienst-Anbieters iPass, München, unter 1400 mobile Workern hervor. Bei der Auswertung der Ergebnisse kristallisieren sich fünf Typen heraus.

Weil sich nicht alle Befragten klar in eine der Kategorien einfügen, haben die Autoren der Umfrage "Mischtypen" zweimal gezählt. Daher addieren sich die Prozentzahlen auf 117 statt 100. Die fünf Typen sind folgende:

1. Die mobile Mehrheit besteht aus 47 Prozent der Befragten. Im Schnitt arbeiten sie mindestens einen Tag pro Woche von zu Hause aus, jeder Zehnte dieser Kategorie nutzt diese Möglichkeit jedoch nie. Zwei Drittel erklären, mobile Technologien steigerten die Produktivität. Ein Drittel glaubt außerdem, dass die Technik hilft, Berufs- und Privatleben auszubalancieren.

2. Mobile Masters (34 Prozent) sind typischerweise als Außendienstmitarbeiter unterwegs. Sie schätzen mobile Technologien sehr: Acht von zehn Angehörigen dieser Kategorie geben an, dadurch deutlich produktiver zu sein. Andererseits beklagen dreizehn Prozent negative Auswirkungen auf das Privatleben.