Was die Tablet-Anbieter 2011 planen

Die Gerüchte um iPad & Co.

22. Dezember 2010
Moritz Jäger ist freier Autor und Journalist in München. Ihn faszinieren besonders die Themen IT-Sicherheit, Mobile und die aufstrebende Maker-Kultur rund um 3D-Druck und selbst basteln. Wenn er nicht gerade für Computerwoche, TecChannel, Heise oder ZDNet.com schreibt, findet man ihn wahlweise versunken in den Tiefen des Internets, in einem der Biergärten seiner Heimatstadt München, mit einem guten (e-)Buch in der Hand oder auf Reisen durch die Weltgeschichte.
Mit dem iPad hat Apple die Konkurrenz 2010 nahezu komplett vom Platz gefegt. Geht es nach der Konkurrenz, soll sich das 2011 ändern - aber auch Apple hat wohl eine Überraschung in der Hinterhand.

Tablets füllen eine Lücke in der aktuellen Geräteklassen-Auswahl. Sie sind deutlich größer als SmartphonesSmartphones, dabei aber kleiner als etwa Notebooks. Augenscheinlichstes Merkmal ist der Bildschirm, der meist zwischen sieben und elf Zoll groß ist - hier ähneln sie am ehesten den günstigen Netbooks. Der große Vorteil von TabletsTablets ist allerdings, dass sie sofort an sind - hier macht sich die Verwandtschaft zu den Smartphones bemerkbar. Allerdings haben sie einen Nachteil - die Geräte setzen auf Smartphone-Betriebssysteme wie iOS oder AndroidAndroid, die Auswahl an Programmen ist also zumindest ein wenig eingeschränkt. Alles zu Android auf CIO.de Alles zu Smartphones auf CIO.de Alles zu Tablets auf CIO.de

Marktführer Apple: Neues iPad 2011?

Apple hatte laut einer der letzten Zählungen im Tablet-Bereich einen unglaublichen Marktanteil von 95 Prozent, das meldet zumindest die Nachrichtenagentur Reuters. Allerdings ist die Zahl ein wenig irreführend, sie bezieht sich auf das Q3 von Juli bis September 2010. Dabei ist beispielsweise das Galaxy Tab von Samsung noch nicht berücksichtigt - einer der wenigen erhältlichen und ernstzunehmenden Konkurrenten für das iPadiPad. Alles zu iPad auf CIO.de

Apple-Kunden haben den großen Vorteil, dass der Konzern aus Cupertino sein Tablet komplett in die eigene Infrastruktur eingegliedert, was Videos, Lieder, Podcasts und vor allem Apps angeht. Auch die Hersteller haben das Gerät gut angenommen, Lösungen wie Citrix Receiver, Cortado Workplace oder eine Exchange-Anbindung helfen selbst Administratoren dabei, das Gerät innerhalb des Unternehmens sicher zu betreiben.

2011 wird der Konzern einen Nachfolger vorstellen, zumindest wenn man der Gerüchteküche im Web glauben kann, AppleApple ist notorisch verschlossen gegenüber solchen Themen. Digitimes Display vermeldet beispielsweise, dass Apple zwei neue Hersteller von Touchdisplays angesprochen hat, laut dem Blog ein möglicher Hinweis auf ein kleineres Modell. Das Gerüchteblog Boy Genius Report meldet zusätzlich, dass das neue iPad zwei Kameras erhalten soll, sowohl auf der Vorder- wie auch auf der Rückseite. Das klingt schon deutlich wahrscheinlicher, schließlich hat Apple mit Facetime eine Videotelefonie-App in Petto, gegen die die Konkurrenz kaum etwas entgegenzusetzen hat. Alles zu Apple auf CIO.de